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Airbus A380

Nachrichten

EASA ordnet A380-Inspektionen an

Qantas Airbus A380 bei letzten Tests in Hamburg-Finkenwerder - © © AirTeamImages.com -
0064-redo.png News 08.02.2012

Weitere Haarrisse im Flügel

Nach neu entdeckten feinen Rissen in den Tragflächen eines Airbus A380 sollen nun alle Maschinen dieses Typs einem Sicherheitscheck unterzogen werden. Das ordnete die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) an. Die Sicherheitsbehörde weitete damit ihre Anordnungen auf sämtliche A380 aus.

Nach den Rissen in den Tragflächen mehrerer Airbus A380 will die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA die bisherige Anweisung von knapp einem Drittel auf alle Maschinen des Typs ausweiten, wie ein Sprecher der Behörde am Mittwoch in Köln sagte. Statt 20 Exemplaren müssen damit nach derzeitigem Stand 68 Maschinen zur Inspektion. Dieser sei spätestens nach 1.300 Starts und Landungen oder bei der nächsten routinemäßigen Kontrolle vorzunehmen, sagte der Sprecher.

Anfang Januar war bekanntgeworden, dass an mehreren Flugzeugen des Typs Risse in Tragflächen-Teilen aufgetreten sind. "Wenn der Mangel nicht entdeckt und behoben wird, kann er möglicherweise die Stabilität des Flugzeugs beeinträchtigen", hatte die EASA Ende Januar mitgeteilt. Der Chef der EADS-Tochter Airbus, Tom Enders, hatte den Mangel damals auf Material und Fertigungsfehler zurückgeführt. Es gebe eine Reparaturlösung, sagte er.

Mit den Problemen an einer A380 der australischen Fluggesellschaft QantasKontrollanweisung der EASA zufolge nichts zu tun, wie der Behördensprecher Sprecher betonte. Qantas hat gerade eine A380 aus dem Verkehr gezogen, weil Mechaniker 36 Haarrisse in der Tragfläche entdeckt hatten. Die Maschine solle nach Reparaturen in der kommenden Woche wieder zum Einsatz kommen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Es handele sich um einen Fertigungsfehler, jedoch um einen anderen als denjenigen, der zu Beginn des Jahres bei mehreren A380 aufgetaucht war.

Betroffen von den Rissen sind nach bisherigen Angaben die Fluggesellschaften Qantas und Singapore Airlines sowie drei Testflugzeuge. Auch die Lufthansa sowie die Fluggesellschaften Emirates, China Southern, Korean Air Lines und Air France-KLM haben die A380 im Einsatz.

Probleme auch bei Boeing
Auch Boeing kämpft mit Herstellungsproblemen. So musste der Airbus-Konkurrent am Montag einen Fehler im Heckbereich der Boeing 787 einräumen. Demnach lösten sich bei einigen Maschinen Teile von Verbindungsstreben, die die weitestgehend aus kohlefaserverstärkten Kunststoff gefertigten Rumpfteile zusammenhalten sollen. Derzeit wird untersucht, welche Flugzeuge überholt werden müssen. Bislang setzt einzig ANA fünf Boeing 787 ein.

© dpa-AFX/airliners.de


Airbus A380 muss zur Inspektion

Airbus A380 bei der EAA AirVenture Oshkosh 2009 - © © EAA -
0064-redo.png News 20.01.2012

Neue Risse an Flügel entdeckt
Nach dem Fund neuer Risse an Tragflächen des Airbus A380 hat die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA die Überprüfung von 20 Maschinen angeordnet.

Der Flugzeugbauer Airbus muss jedes dritte Exemplar des A380 auf Risse an den Tragflächen untersuchen lassen. Eine entsprechende Anweisung wurde von der Europäische FlugsicherheitsbehördeEASA erlassen. Der europäische Flugzeughersteller Airbus hatte am Donnerstag mitgeteilt, weitere Risse an A380-Tragflächen entdeckt zu haben.

Anfang Januarwaren an mehreren Flugzeugen des Typs Risse in Tragflächen-Teilen entdeckt worden. Ursprünglich hatte die EADS-Tochter Airbus angenommen, die Mängel bei den alle vier Jahre vorgesehenen Wartungsprüfungen reparieren zu können. Die Ursache der Risse sei material- und prozessbedingt, sagte Airbus-Chef Tom Enders. Im Fernsehsender CNN sagte der Manager, Airbus habe eine Reparaturlösung entwickelt.

Betroffen sind nach bisherigen Angaben die Fluggesellschaften Qantas und Singapore Airlines sowie drei Testflugzeuge. Die Lufthansa hatte angegeben, bei ihren A380 keine Risse entdeckt zu haben. Auch die Fluggesellschaften Emirates, China Southern, Korean Air Lines und Air France-KLM haben die A380 im Einsatz. Insgesamt sind laut Airbus-Angaben derzeit weltweit 67 Exemplare des Flugzeugs im Einsatz.

Der erste Riss war an der A380 aufgefallen, die im November 2010 einen schweren Triebwerkschaden hatte. Zunächst war deswegen von einem Zusammenhang ausgegangen worden.

© airliners.de


ATSB: Ölleitung war Grund für A380-Problem

Detailansicht des explodierten Qantas-A380-Triebwerks Detailansicht des explodierten Qantas-A380-Triebwerks
0064-redo.png News 19.01.2012

Zwischenbericht
Die australische Transportsicherheitsbehörde ATSB hat in einem Zwischenbericht bestätigt, dass eine defekte Ölleitung Ursache für die Triebwerksexplosion an einem Airbus A380 der Qantas war. Der Abschlussbericht soll im dritten Quartal vorgelegt werden.

Die Beinahe-Katastrophe eines Airbus A380 vor 14 Monaten in Singapur geht nach australischen Erkenntnissen wie vermutet auf eine defekte Ölleitung zurück. Das bestätigte die australische Transportsicherheitsbehörde (ATSB) in ihrem jüngsten Zwischenbericht am Donnerstag.

Bei dem A380 der australischen Fluggesellschaft Qantas mit 466 Menschen an Bord war am 04. November 2010 kurz nach dem Start in Singapur eines der vier Triebwerke in Brand geraten. Teile stürzten über der indonesischen Insel Batam zu Boden. Die Piloten kehrten um. Bei der Notlandung wurde niemand verletzt. Der Triebwerk-Hersteller Rolls Royce räumte schon kurz nach dem Unglück nach ersten Untersuchungsergebnissen  Probleme mit dem Trent-900 Triebwerk ein und empfahl den Austausch von Komponenten oder Triebwerke.

Die ATSB untersuche weiter, ob die defekte Ölleitung schon während der Herstellung des dazugehörigen Moduls, hätte entdeckt werden können, teilte die Behörde mit. Ein Abschlussbericht werde voraussichtlich im dritten Quartal vorgelegt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen war die Ölleitung rissig und löste eine Kettenredaktion aus. Öl spritzte in das Triebwerk und geriet wegen der hohen Temperaturen in Brand. Dadurch ging die Turbinenscheibe kaputt. Umher fliegende Metallsplitter verursachten erheblichen Schaden in dem Triebwerk.

Das Flugzeug steht nach Angaben der ATSB noch zur Reparatur in Singapur. Qantas hatte sämtliche A380-Flüge nach dem Zwischenfall zunächst ausgesetzt. Die Fluggesellschaft einigte sich im Juni mit Rolls-Royce auf Entschädigung und erhielt nach eigenen Angaben 95 Millionen australische Dollar (zu dem Zeitpunkt 70 Mio Euro).

Link: Zwischenbericht des ATSB zu Flug QS32 (pdf)

© airliners.de


A380 - The Flying Palace

0064-redo.png News 10.01.2012

Erdöl ist die Grundlage für den Reichtum  der arabischen Staaten. Hier wurde in der Vergangenheit eine Menge Geld verdient. Privatjets als neuestes Spielzeug der Schönen und Superreichen liegen voll im Trend. Airbus hat  den A380 bereits ins "Executive and Private Aviation-Programm" aufgenommen. Das äußerst lukrative Marktsegment der  VVIP´s  - wie Regierungschefs,  Milliadäre, Königshäuser - soll nicht unerschlossen bleiben.  Eine Handvoll Firmen, u.a. auch Lufthansa Technik in Hamburg, entwirft und baut schon luxuriöse Innenausstattungen für den Superjumbo.

2008 orderte die saudische Investmentgesellschaft Kingdom Holding Company, deren oberster Chef und Mehrheitseigner Prinz al-Walid ibn Talal al Saud ist, den A380 mit der Produktions-Nr. 002 und individueller Premium-Ausstattung als Privat-Jet. Der Neffe des saudiarabischen Königs Abdallah legt in allen Bereichen Wert auf  erstklassige Transportmittel. Der 56-jährige Milliardär ist der erste Privatkunde für die VVIP-Version des größten Passgierjets der Welt. Dem Prinzen stehen im neuen A380 über 50% mehr Fläche als in seiner umgebauten B747-400 zur Verfügung, der z.Zt. noch als größter Privat-Jet der Welt gilt.  Lange munkelte man über die erste Privatbestellung des Superjumbos, es wurde spekuliert, ob es sich bei dem Erstkunden der VVIP-Version um den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch handeln könnte.

Der größte Passagierjet der Welt mit der Produktionsnummer 002 wird bei Lufthansa Technik in Hamburg für den saudischen Prinzen zum "fliegenden Palast"  umgerüstet. Die 551qm des VVIP-Jets sind in 3 Ebenen aufgeteilt. Auf dem Hauptdeck wird es 25 Business-Class Sitze sowie ein Esszimmer mit 14 Plätzen, eine Cocktail-Bar, einen Medienbereich sowie geschmackvoll eingerichtete Gästezimmer für 20 Personen geben. Das Hauptdeck bleibt der "Entourage" vorbehalten. Man gönnt sich ja sonst nichts.....

Auf dem Oberdeck ist die Royal Lounge des Prinzen mit Büro, Casino, Gästesuiten, Bädern, Schlafzimmern, mehreren Salons sowie einem Wellness-Bereich mit Dampfbad und Fitnessgeräten untergebracht. Es soll sogar einen riesigen Whirlpool mit ausgetüftelten Überlaufkanälen geben, damit Tubulenzen kein Problem darstellen. Ein kleiner Konzertsaal mit Piano und 10 Sitzplätzen ist geplant.  Die gesamt "Etage" wird komplett mit modernsten Entertainment Systemen ausgerüstet. Nicht fehlen darf natürlich ein Gebetsraum,  in welchem sich die Gebetsteppiche automatisch nach Mekka ausrichten.  Wer weiss in der Luft schon, in welcher exakten Himmelsrichtung er sich gerade befindet. Die drei Ebenen werden durch eine riesige Freitreppe und einen Lift verbunden.

Im Unterdeck finden bis zu 18 Crew-Mitglieder ausreichend Platz. Zwei Piloten-Teams gewährleisten Langstrecken-Flüge ohne lästige Zwischenlandungen. Hier soll auch ein luxuriöser Spa-Bereich mit einem türkischen Marmorbad seinen Platz finden. Von der Garage kann der Prinz mit dem Lift direkt von seinem Rolls Royce in seine Privatgemächer fahren. 1,2 Tonnen Treibstoff werden vom umweltfreundlichen Luxusflieger auf 100 Kilometer verbraucht, was für eine absurde Klimabilanz für einen Langstreckenflug Allein der Ausbau zum VVIP-Luxusflieger soll 115 Millionen Euro zusätzlich kosten, die Gesamtinvestion für den "fliegenden Palast" voraussichtlich 485 Millionen Dollar betragen.

A380 F-WXXL © Marc Theissier
A380 MSN002 - F-WXXL mit neuer Lackierung Anfang Januar 2012 im Airbus Werk Toulouse

Wann der "fliegende Palast" zu Auslieferung kommt, ist noch ungewiss. Experten rechnen mit einer Umbauzeit von 12 - 18 Monaten. Bisher befindet sich der Super-A380 immer noch im Airbus Werk in Toulouse. Wann der Jet nach Hamburg zur Innenausstattung überführt wird, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Man rechnet damit, daß der Airbus in den nächsten Tagen und Wochen die Final Assembly Line verlässt und erste Flugtests stattfinden. Vor einiger Zeit veröffentliche die Zeitung "Daily Mail" erste Detail-Zeichnungen der vermutlichen Innenausstattung.  Hier ein Überblick :

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Illustrationen:  The Daily Mail

Video Lufthansa Technik Austattungs-Vorschlag VVIP Jet
© H. Breuer - spotteronline.de



Milliardenauftrag für Airbus

Airbus A380 final approach © R. Höngesberg
0064-redo.png News 09.01.2012

Die chinesische Fluggesellschaft Hongkong Airlines will Medienberichten zufolge 10 Airbus A380 kaufen. Der 3,8 Milliarden US-$-Deal soll fast am Festhalten der EU am Emissionshandel gescheitert sein.  Der  chinesischen Luftfahrtverband Cata hatte angekündigt,  China werde sich keinesfalls am EU-Handel mit Luftverschmutzungsrechten ab dem 1. Januar 2012 beteiligen.  Die chinesische Regierung drohte während der Verhandlungen, den Handel platzen zu lassen.

Airbus bestätigte den Auftrag bisher nicht, auch Hongkong Airlines stand für eine Stellungahme nicht zur Verfügung. Bei einem Stückpreis von 375 Millionen US-$ ergibt sich für Airbus ein Auftragsvolumen von 3,8 Milliarden US-$ abzüglich der üblichen Rabatte in zweistelliger Höhe. Airbus soll mit Hongkong Airlines eine Auslieferung ab 2015 vereinbart haben. Neue Aufträge werden lt. dem Airbus Sprecher Stefan Schaffrath erst am 17. Januar 2012 bekannt gegeben.
© H. Breuer / spotteronline.de


Alles kein Problem? Risse an den Tragflächen

Lufthansa A380 - Tokio - D-AIMD
0064-redo.png News 05.01.2012

Mehr als ein Jahr nach den verhängnisvollen Triebwerksschäden macht der "Riesenvogel" von Airbus wieder Negativ-Schlagzeilen. Airbus-Sprecher Stefan Schaffrath beeilte sich mitzuteilen, daß Risse in den Tragflächen den A380 nicht beeinträchtigen. Die Sicherheit sei nicht gefährdet und "Rissbildung sei etwas völlig normales im Laufe eines Flugzeuglebens". Auch die Fluggesellschaften Quantas und Singapore Airlines entdeckten  bis zu 10mm lange Risse in den Tragflächen ihrer A380. Dies stelle kein Risiko für die Passagiere dar. Es handele sich um Haar-Risse, die an Metallrippen aus einer Aluminiumlegierung (sog. 7449) im Inneren der Flügel gefunden wurden. Umfangreiche Tests an Computermodellen und im Labor hätten ergeben, daß die Flugsicherheit nicht beeinträchtigt sei. In Abstimmung mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit sollen die Risse erst beim sog. "2-C-Check" (vorgeschriebene Vier-Jahres-Überprüfung) behoben werden.  Der erste Micro-Riss war im November 2010 nach einem schweren Triebwerks-Schaden aufgefallen.  Zunächst ging man von einem Zusammenhang aus. Beim Quantas Flug QF32 lief kurz nach dem Start in Singapur Öl aus und setzt das Triebwerk  in Brand.

Schaffrath betonte, daß im nächsten Monat ein Airbus Bulletin erscheinen werde, in welchem der Reparaturprozeß für die Airlines genauestens beschrieben wird.  Kritische Stimmen  wie Paul Cousins, der Chef der Australian Licensed Aircraft Engineers Association bemängeln das neuerliche Krisenmanangement von Airbus. Das Ausmaß der Schäden sei bis jetzt noch gar nicht bekannt. Cousins befürwortet regelmässige Kontrollmessungen der Risse alle 2-3 Wochen. Sollte die Größe der Risse sich verändern, so müsse man augenblicklich handeln und nicht bis zum 2-C-Check warten. Der Luftfahrt-Konzern weist die Kritik von sich, verweist auf die Erfahrungen bei Airbus sowie die zahlreichen Flugtest-Kampagnen.

Inoffizielle Meldungen sprechen von einem Schaden bei Quantas, zwei bei Singapore Airlines, einem bei Emirates sowie einem Airbus-eignen Testflugzeug. Allerdings steht eine Inspizierung bei 70 weiteren A380 bisher aus. Der Sprecher der Lufthansa, Meschenmoser, sagte, bei den bisherigen Wartungen der Lufthansa A380 seien bislang keine Haar-Risse gefunden worden. Alles deute auf ein eventuelles Produktionsproblem hin, Materialermüdung könne es nicht sein. Wie der Lufthansa-Sprecher betonte, habe "Sicherheit bei Lufthansa oberste Priorität, da machen wir keine Kompromisse".
© H. Breuer / spotteronline.de


Lufthansa mit A380 nach Houston

0064-redo.png News 14.12.2011

Die Lufthansa hat ein neues A380-Flugziel benannt. Ab August will die Airline das Großraumflugzeug täglich auf der Verbindung nach Houston einsetzen. Auch San Francisco soll im kommenden Jahr wieder mit A380 bedient werden. Im Gegenzug entfällt jedoch ein US-Ziel.

Die Lufthansa setzt auf ihren täglichen Flügen zwischen Frankfurt und Houston ab dem 1. August 2012 einen Airbus A380 ein. Der Bush Intercontinental Airport wird damit das vierte US-Ziel, das Lufthansa mit ihrem Flaggschiff bedient. Damit das doppelstöckige Großraumflugzeug am Terminal D abgefertigt werden kann, werden in den kommenden Monaten Umbauten und Renovierungen vorgenommen, teilte der Flughafen Houston mit.

Quelle: airliners.de



Lufthansa tauft A380 auf «Berlin»

0064-redo.png News 09.11.2011

Feier am Flughafen Tegel - Lufthansa hat bei der Vorstellung der Berlin-Strategie angekündigt, den nächsten zur Auslieferung anstehenden Airbus A380 auf den Namen "Berlin" zu taufen. Die Maschine soll am 3. Juni 2012 dann auch als erster Lufthansa-Linienflug vom neuen Flughafen Berlin Brandenburg (BER) starten.

Quelle: airliners.de


Singapore Airlines mit A380 nach Frankfurt

Airbus test aircraft - © R. Höngesberg
0064-redo.png News 19.09.2011
Ab Januar: Die südostasiatische Fluggesellschaft Singapore Airlines hat den Einsatz des Airbus A380 auf der Verbindung Singapur-Frankfurt-New York angekündigt. Die doppelstöckige Maschine ersetzt ab Mitte Januar die Flüge mit Boeing 747-400.

Singapore Airlines wird ab 15. Januar 2012 den Airbus A380 auf der Route Singapur-Frankfurt-New York einsetzen. Wie die Fluglinie am Montag mitteilte, ist Frankfurt damit das neunte und erste Flugziel in Deutschland, das Singapore Airlines mit dem doppelstöckigen Großraumjet anfliegt. New York wird die zehnte A380-Destination sein. Die täglichen A380-Flüge nach New York (JFK) über Frankfurt sollen die bestehende Verbindung mit der Boeing 747-400 ersetzen. Die Sitzplatzkapazität erhöht sich damit um 25 Prozent pro Tag. 

Flug SQ026 startet um 23.55 Uhr in Singapur und erreicht Frankfurt am nächsten Morgen um 6.10 Uhr. Weiter in Richtung New York geht es um 8.20 Uhr. Der dortige Flughafen JFK wird um 11.10 Uhr Ortzeit erreicht. Der Rückflug SQ025 verlässt New York um 20.10 Uhr und landet einen Tag später um 10.00 Uhr wieder in Frankfurt. Weiter nach Singapur geht es um 11.50 Uhr. Die Heimatbasis wird dann am nächsten Morgen um 6.50 Uhr Ortszeit erreicht.

Zum Winterflugplan geht die neuen Landebahn Nordwest am Frankfurter Flughafen in Betrieb. Dann würden zunehmend mehr Airlines Frankfurt mit dem A380 anfliegen, sagte Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG, am Montag bei der Ankündigung von Singapore Airlines.

Der Flughafen Frankfurt verfügt derzeit über zehn Gatepositionen für den A380, dessen zwei Ebenen gleichzeitig "geboardet" werden. Vier Außenpositionen auf dem Vorfeld kommen hinzu. Mitte nächsten Jahres werden die Dispositionsmöglichkeiten für den Umsteigeverkehr durch vier zusätzliche Gate-Positionen an der Terminal-Erweiterung A-Plus erhöht.

Quelle: airliners.de


Airbus liefert 52. Airbus aus

MSN070 in XFW - © R. Höngesberg
0064-redo.png News 05.07.2011
Am 5. Juli wurde in Finkenwerder der Airbus A380 mit der Werksnummer MSN070 an die Deutsche Lufthansa übergeben. Es ist der achte A380 der Lufthansa.

Die Überführung nach Frankfurt ist am 6.7. geplant, die Taufe soll in Kürze stattfinden. Wie bereits gemeldet, wird der Superjumbo mit der deutschen Registration D-AIMH (internes Kürzel: Mike Hotel) auf den Namen New York getauft. Der Taufname prangt schon seit Wochen auf dem Bug des Vierstrahlers.

Erst vor wenigen Wochen hat Singapore Airlines den zwölften A380 in Toulouse übernommen. Es war der 50. Übergabe eines A380 an einen Kunden. Bekannrlich hat Emirates nicht nur 90 Exemplare des A380 bei Airbus bestellt sondern betreibt bereits 15 Flugzeuge im regelmäßigen Dienst. Singapore Airlines hat 12 Flieger in Betrieb, Quantas zehn, Lufthansa nun acht, Air France sechs und Korean Air einen. Voraussichtlich im September wird China Southern den ersten A380 in ihre Flotte übernehmen.
© H. Breuer / spotteronline.de

Airbus montiert ersten Malaysia-A380

MSN034 at Suvarnabhumi Intl. Airport
0064-redo.png News 09.06.2011

Der erste Airbus A380 der Malaysia Airlines nimmt Gestalt an. Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat die einzelnen Rumpfsegmente sowie Tragflächen und Seitenleitwerk in die Endmontagelinie in Toulouse eingereiht.

Airbus hat am Donnerstag mit der Endmontage des ersten für Malaysia Airlines bestimmten Airbus A380 (Rumpfnummer 078) begonnen. Dabei werden am Standort Toulouse zunächst die einzelnen Rumpfsegmente miteinander verbunden sowie Flügel und Leitwerk montiert. Anschließend werden die elektrischen und hydraulischen Systeme getestet und alle beweglichen Teile, das Fahrwerk und die Triebwerke installiert. Nach anschließenden Funktionstests wird der A380 nach Hamburg-Finkenwerder überführt, wo alle A380s die Innenausstattung sowie die Lackierung erhalten.

Malaysia Airlines hat insgesamt sechs Airbus A380 bestellt. Die Auslieferungen sollen 2012 starten. Eigentlich sollte die südostasiatische Fluglinie die ersten Exemplare schon 2007 erhalten. Doch Airbus hatte die Liefertermine aufgrund von Produktionsproblemen mehrfach verschieben müssen.  Die Airline drohte zwischenzeitlich mit Stornierung des Auftrags.


Nach Angaben des stellvertretenden malaysischen Verkehrsministers Abdul Bakri hat Airbus im vergangenen Jahr Kompensationszahlungen in Höhe von 329 Millionen Ringgit (102 Millionen US-Dollar) an MAS gezahlt und fest zugesagt, dass die Airline ihren ersten A380 im April 2012 erhält. Der A380 soll Schlüsseldestinationen wie London-Heathrow und Sydney bedienen.

Quelle: airliners.de





Rolls-Royce tauscht 53 Triebwerke von A380

0064-redo.png News 19.05.2011


Nach der Explosion eines Trent-900 Triebwerks eines Qantas-Airbus im vergangenen Jahr waren Konstruktionsfehler an einer Ölleitung festgestellt worden. Wie das Portal airwise.com meldet, sind die Querschnitte der Ölleitungen unzureichend.

Auslaufendes Öl hatte sich in
der Hitze des Triebwerks entzündet und damit zum Versagen der Mitteldruckturbine des Trent-900-Triebwerks geführt. Bei allen Triebwerken wurden deshalb seitens Rolls Royce  weitere Sicherheitsuntersuchungen an bestimmten Bauteilen angeordnet. Ähnlich äußerte sich das australische Transport Safety Bureau 
in seinem Zwischenbericht über die Unfallursache. Als Konsequenz tauscht Rolly Royce nun ingesamt  53 Triebwerke.
© H. Breuer / spotteronline.de



A380 Kunden

Stand: 31.10.2011
Kunde
bestellt
geliefert
Air Austral
2
0
Air France
12
6
Asiana Airlines 6 0
British Airways 12 0
China Southern Airlines 5 2
Emirates 90 20
Etihad Airways 10 0
Kingfisher Airlines 5 0
Korean Air 10 5
Lufthansa 17 8
Malaysia Airlines 6 0
QUANTAS Airways 20 12
Quatar Airways 10 0
Singapore Airlines 19 14
Skymark Airlines 6 0
Thai Airways 6 0
Virgin Atlantic 6 0
Prinz al-Walid ibn Talal al Saud
MSN 002 - "Flying Palace"
1 0
TOTAL 243 67


Fünfter A380 für Air France

© Dr. Peters Gruppe - Air France A380
0064-redo.png News  14.04.2011 

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat einen weiteren A380 an die Dr. Peters Gruppe übergeben. Es ist bereits der dritte A380, den der Fondsanbieter für Air France finanziert.

Die A380-Flotte der Air France erhält weiteren Zuwachs. Am vergangenen Freitag konnte die fünfte Maschine mit der Rumpfnummer 052 und der Registrierung F-HPJ dem Eigentümer Dr. Peters Gruppe am Airbus-Standort Hamburg-Finkenwerder übergeben werden.

Air France wird mit der Maschine den Liniendienst zwischen Paris und Montreal, in Québec, Kanada, eröffnen. Die Fluglinie hat insgesamt zwölf A380 bestellt.

Die Dr. Peters Gruppe hat mit dieser Auslieferung den dritten Airbus A380 für Air France finanziert. Insgesamt hat die Dr. Peters Gruppe bisher sieben Airbus A380, vier Boeing 777 und zwei Airbus A319 mit einem Investitionsvolumen 1,68 Milliarden Euro finanziert und an namhafte Fluggesellschaften übergeben.

Quelle: airliners.de/Dr. Peters Gruppe


A380 rammt Regionaljet

Air France Unfall JFK - Quelle: Youtube Air France Unfall JFK - Quelle: Youtube
0064-redo.png News  12.04.2011

Schrecksekunde
 auf dem John F. Kennedy Airport für die Passagiere des Air France Airbus A380 am späten Montagabend: beim Rollen in Richtung Startbahn hat der A380 mit seiner 40m langen linken Tragfläche das Leitwerk des Regionaljets CRJ700 des Delta Fluges 6293 gestreift. Die Bombardier der US-Fluglinie Comair war gerade aus Boston gelandet und rollte in Parkposition.  Am Taxiway verhakten sich beide Flugzeuge. Der kleine Jet wurde dabei um fast 90 Grad gewendet.

An Bord des Airbus A380 waren dem Air-France-Sprecher zufolge 495 Passagiere und 22 Flugbegleiter und 3 Piloten auf dem Weg nach Paris. In der gerade gelandeten Bombardier CRJ 700 der US-Fluglinie Comair befanden sich Medienberichten zufolge 62 Passagiere. Verletzt wurde lt. Angaben niemand.

Beiden Flugzeugen wurde Startverbot erteilt. Der Hergang des Unfalls ist auf einem Video auf dem Online-Portal "
Flightglobal.com" zu sehen. Das Portal lieferte auch Informationen zum Funkverkehr zwischen Tower und beiden Maschinen. Zum Funkverkehr existiert auch ein YouTube-Video.
© H. Breuer / spotteronline.de

0064-redo.png News  08.04.2011 

Die australische Fluggesellschaft Quantas hat am 8.4.2011 in Toulouse ihren zehnten A380 übernommen. Sie ist die 46. ausgelieferte Maschine und trägt die Werksnummer MSN062. Sie hat die Zulassung VH-OQJ und wird auf den Namen "Bert Hinkler" getauft. Traditionell tauft Quantas ihre "Super-Jumbos" auf die Namen australischer Luftfahrt-Pioniere.

Die Übergabe erfolgt nur 4 Tage nach der Auslieferung des sechsten A380 an die Deutsche Lufthansa AG.

Im Dienst sind die 46 A380 bei Singapore Airlines (Kennzeichen: 9V-SKA bis 9V-SKK), Emirates (Kennzeichen: A6-EDA bis A6-EDO), Qantas (Kennzeichen: VH-OQA bis VH-OQJ), Air France (Kennzeichen: F-HPJA bis F-HPJD) und Lufthansa (Kennzeichen: D-AIMA bis D-AIMF).

© H. Breuer / spotteronline.de

A380 virtuell

0064-redo.png News  22.02.2011 

A380 jetzt virtuell begehbar: Eine neue Webseite macht den A380 jetzt virtuell begehbar.  Die Seite verlinkt direkt auf Seiten der Quantas und der Lufthansa und zeigt spektakuläre 360-Grad Fotos und imposante Einblicke in das interior. 
© H. Breuer / spotteronline.de


A380: Airbus verfehlt Auslieferungsziel

0064-redo.png News  15.12.2010 

Der europäische Flugzeugbauer Airbus wird aufgrund der Probleme mit den Rolls-Royce-Triebwerken in diesem Jahr einen A380 weniger als geplant ausliefern können. Auch die Auslieferungen im kommenden Jahr könnten betroffen sein.


Airbus verfehlt beim A380 in diesem Jahr ihr ursprüngliches Auslieferungsziel. In den verbleibenden Tagen würden nur noch zwei statt der ursprünglich geplanten drei Maschinen an die australische Fluggesellschaft Qantas geliefert, sagte Airbus-Sprecher Stefan Schaffrath am Mittwoch. Bislang habe Airbus in diesem Jahr 17 Maschinen des Großraumfliegers an Kunden übergeben. Die dritte Maschine soll Qantas in den ersten Wochen des nächsten Jahres erhalten.

Zur Begründung führte Schaffrath die Triebwerksprobleme beim Lieferanten Rolls Royce an. Hinzu kommen anhaltende Probleme bei einem Sitzhersteller für die Kabinen. Zu möglichen finanziellen Folgen werde sich die Konzernmutter EADS auf ihrer Jahrespressekonferenz im Frühjahr äußern, sagte der Sprecher.

Auch im nächsten Jahr könnten die Auslieferungen von den Problemen bei Rolls Royce beeinträchtigt werden, schrieb Airbus-Chef Tom Enders in einem Brief an die Mitarbeiter. Üblicherweise veröffentlicht Airbus sein Auslieferungsziel für das aktuelle Jahr auf der Jahrespressekonferenz im Januar. Im kommenden Jahr sollen es nach Angaben von Verkaufschef John Leahy 24 oder 25 sein.

Quelle: airliners.de mit dpa-AFX, AFP




A380 Triebwerke

Übersicht der verwendeten Triebwerke
            Airline
          Triebwerke
        A380 Flotte
Quantas
Rolls-Royce Trent 970  
            6
Lufthansa
Rolls-Royce Trent 970  
            3
Singapore Airlines
Rolls-Royce Trent 970  
           11
Emirates
Engine Alliance GP7200
           13
Air France
Engine Alliance GP7200
            4

© H. Breuer / spotteronline.de

Nachrichten Archiv A380

Lufthansa A380 Flotte

lfd. Nr. 9-11 z.Zt. noch ohne Namen
Nr.
Registry
Typ Nr.
Einflottung
Taufname Anmerkungen
1
D-AIMA A380-841 038 19.05.2010 Frankfurt am Main doppelt (D-ABVF)
2 D-AIMB A380-841 041 30.06.2010 München doppelt (D-ABVL)
3 D-AIMC A380-841 044 20.08.2010 Peking  Testregistration F-WWAJ
4 D-AIMD A380-841 048 30.09.2010 Tokio  Testregistration
F-WWAK
5 D-AIME A380-841 061 31.01.2011 Johannesburg Testregistration
F-WWAV         
6 D-AIMF A380-841 066 30.03.2011 Zürich Testregistration
F-WWSN        
7 D-AIMG A380-841 069 30.04.2011 Wien Testregistration
F-WWSO    
Überführung XFW 26.11.10 
8 D-AIMH A380-841 070 30.05.2011 New York Testregistration
F-WWSG       
9 D-AIMI A380-841 072 31.03.2012 Berlin Testregistration
F-WWSR     
10 D-AIMJ A380-841 073 31.03.2012 Testregistration
F-WWSP         
11 D-AIMK A380-841 118 vor. 2013
12 D-AIML A380-841 vor.01/2014
13 D-AIMM A380-841 vor.02/2014
14 D-AIMN A380-841 vor.01/2015
15 D-AIMO A380-841 vor.02/2015


2009-arrow_right3.png  A380 Fotos