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A380 D-AIMC "Peking"

Übersicht

Von Frankfurt nach Peking

0064-redo News 01.09.2010

Dritter Lufthansa Airbus A380 nimmt Liniendienst auf

Die deutsche Lufthansa hat am 01.09.2010 den Linienverkehr mit dem Großraumjet Airbus A380 von Frankfurt nach Peking aufgenommen. Um 17.20 Uhr erfolgte der Start vom Airport Frankfurt/Main in die chinesische Hauptstadt.

Lufthansa setzt damit konsequent auf den chinesischen Markt.  Nicht zuletzt die Namensgebung für den dritten A380 zeugt von großen Interesse am Reich der Mitte. Erstmals in der langen Lufthansa Geschichte wurde ein Verkehrsflugzeug auf den Namen einer ausländischen Stadt getauft. Es gab bisher nur eine ganz besondere Ausnahme: der Lufthansa Airbus A340-300 Gander/Halifax (D-AIFC), der den Doppelnamen zum Gedenken an die Ereignisse des 11. September 2001 und die damit verbundene Schließung des amerikanischen Luftraums trägt.

Nach der Landung des größten Verkehrsflugzeugs der Welt am 02.09.2010 in Beijing äußerte sich Lufthansa-Chef Mayrhuber positiv zur  künftigen Entwicklung des China-Geschäfts.
Lufthansa erhofft sich die zügige Erschließung des chinesischen Marktes.  Nach Einschätzung des Lufthansa Chefs sind weitere Strecken in China denkbar. Der Flughafen Peking ist mittlerweile zum  zweitgrößten Flughafen der Welt  gewachsen.

In einer Zeremonie am Flughafen Peking am 02.09.2010 um 8:30 Ortszeit gab Lufthansa der dritten A380 in seiner Flotte den Namen "Peking"/"Beijing". Der Taufname ist sowohl in deutsch  als auch in Mandarin am Rumpf der Maschine zu lesen.


Lufthansa fliegt zunächst einmal wöchentlich (mittwochs) nach Peking. Der Rückflug hebt in Peking immer donnerstags um 10.30 Uhr Ortszeit ab. Die Landung in Frankfurt am Main erfolgt am selben Tag um 14.30 Uhr. Es wird eine schrittweise Erhöhung der Flugfrequenz zügig angestrebt. Diese muß allerdings von den chinesischen Behörden erst noch genehmigt werden.  Die zuständigen Stellen haben sich eine "Eingewöhnungsfrist" bis Ende Oktober erbeten. Die Fluggesellschaft Emirates fliegt allerdings schon seit Anfang August täglich mit der A380 von Dubai nach Peking.

Lufthansa beschäftigt incl. der Beschäftigten in den Kooperationsunternehmen (u.a. Air China) weit über 10.000 Mitarbeiter Seit über 25 Jahren betreiben Lufthansa und Air China die Luftwerft Ameco zur Wartung und Überholung von Flugzeugen.Es war das erste Joint Venture in der chinesischen Luftfahrt. Im großen Hangar der Ameco können auch A380 gewartet werden.
© H. Breuer 



Übernahme

0064-redo News 24.08.2010

Dritter Airbus A380 für Lufthansa

Lufthansa hat am 20.08.2010 ihren dritten Airbus A380 in Hamburg-Finkenwerder übernommen. Die Maschine soll ab September zwischen Frankfurt und Peking fliegen. Der vierte Lufthansa-A380 ist bereits in der Endphase der Produktion und soll im Oktober folgen.

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat den dritten A380 an Lufthansa ausgeliefert. Die Maschine mit der Rumpfnummer 044 wurde bereits am Freitag am Standort Hamburg-Finkenwerder formaljuristisch dem Kunden übergeben. Die künftige D-AIMC mit dem Taufnahmen „Peking“ soll in den kommenden Tagen nach Frankfurt überführt werden. Dort sollen dann letzte unternehmensspezifische Arbeiten durchgeführt werden. Damit erhöht sich die Gesamtflotte weltweit auf 36 A380, teilte die Airbus Operations GmbH mit.

Der vierte Airbus A380 für Lufthansa mit der Seriennummer 048 ist bereits in der Endphase der Produktion: Die Kabine ist installiert, in den nächsten Wochen folgen Lackierung und finale Tests am Boden und in der Luft. Die Auslieferung ist für Herbst angesetzt. Da Lufthansa ihre A380-Flugzeuge nach den Drehkreuzen der Star Alliance benennt, soll die vierte Maschine den Namen „Tokio“ tragen.

Ihren dritten A380 will die Lufthansa ab Anfang September zunächst dreimal wöchentlich auf Flügen zwischen Frankfurt und Peking einsetzen. Nach der Übernahme der vierten Maschine soll diese Verbindung ab Ende Oktober täglich mit dem A380 bedient werden. Außerdem soll der A380 dann auch dreimal wöchentlich zwischen Frankfurt und der südafrikanischen Metropole Johannesburg pendeln.

Mitte Juli 2010 hatte Lufthansa ihren zweiten A380 D-AIMB übernommen und ihn Ende Juli in der bayerischen Landeshauptstadt auf den Namen "München" getauft. Anschließend startete die Maschine zu zwei Benefiz-Rundflügen über die Alpen. Der erste A380 D-AIMA "Frankfurt" wurde Mitte Mai 2010 an Lufthansa ausgeliefert.

Der Airbus A380 hat in Lufthansa-Konfiguration insgesamt 526 Plätze. Davon entfallen im Oberdeck acht Sitze auf die neue First Class und 98 Sitze auf die Business Class, deren Sitze sich jedoch nicht komplett flach verstellen lassen. Im Hauptdeck sind 420 Sitze der Economy Class installiert. Der A380 kann ohne Zwischenlandung Ziele in bis zu 15.200 Kilometern Entfernung erreichen.
Quelle: airliners.de

Überführungs- und Trainingsflüge


Überführungsflug und Trainingsflüge
Nach inoffiziellen Angaben ist der Überführungsflug der D-AIMC nach Frankfurt als LH 8952 am 25. August mit einer Ankunftszeit um 17.05 Uhr geplant.


Geplante Trainingsflüge
LH8925/25AUG10 STR ab 1800
LH8924/28AUG10 STR an 1745
LH8925/28AUG10 STR ab 1800

Montag 30.August 17:15
Dienstag 31.August 17:30
Donnerstag 2. September 17:30


Lufthansa beabsichtigt am 15.09.2010 folgenden A380 Flug durchzuführen:
LH8924 FRA04:35 05:55CPH
LH8926 CPH08:00 09:15ARN
LH8928 ARN10:45 11:45HEL
LH8925 HEL13:35 15:00OSL
LH8927 OSL18:45 20:35FRA

© H. Breuer 


First cabin flight

0064-redo News 19.08.2010
Der dritte Airbus A380 der Deutschen Lufthansa ist am 19.08.2010 vom Airbus-Standort Hamburg-Finkenwerder zu seinem ersten Cabin Flight gestartet. Die Maschine mit der Kennung D-AIMC hob um 13.30 Uhr vom Werksgelände ab. Lufthansa wird das Flugzeug im August in ihre Flotte übernehmen. Ab 1. September soll D-AIMC dreimal in der Woche Passagiere auf der Strecke zwischen Frankfurt und der chinesischen Hauptstadt Peking befördern.

Peking ist auch Taufpate des neuen Flugzeugs. Der Name der Stadt wurde in deutsch und auch in Manadarin auf den Rumpf des A 380 lackiert. Bisher hatte die Deutsche Lufthansa AG in ihrer Flotten-Nomenklatur nur deutsche Städte als Taufnamen für neue Flugzeuge vorgesehen.

MSN044 war bereits am 15. Februar zu ihrem Jungfernflug in Toulouse gestartet und wurde zwei Tage später nach Finkenwerder überführt. Im Laufe des März erhielt der Airbus die Lufthansa Lackierung. Am 19. Juli wurde MSN044 von der Flight Line übernommen. Vor dem ersten Cabin Flight durchlief die Maschine am Dienstag einen Rejected Take Off (RTO).

Mit diesem Flug war die Maschine zum ersten Mal seit ihrer Überführung aus Toulouse wieder in der Luft. Auf dem vierstündigen Flug über der Nordsee wurde ein definiertes Testprogramm abgearbeitet und die Funktionalitäten getestet. Am Ende der Flightlinephase wird das Flugzeug an das Delivery Center übergeben und die Übernahme durch die Lufthansa beginnt.
© H. Breuer 

D-AIMC - Peking - Fotogalerie