Spotteronline.de - Rolf´Spotterpage und Aviation Bilder (1998-2016)

A380 Archiv

Übersicht

Notlandung in Sydney

News 12.11.2012

Aus bisher unbekannten Gründen musste ein Airbus A380 der Emirates kurz nach dem Start umkehren. Die Passagiere hätte auf dem Flug nach Dubai einen Funken wahrgenommen und ein Geräusch gehört. Vermutlich handelt es sich um ein Triebwerksproblem. Der A380 ist mit dem Triebwerk GP7200 bestückt, das von der United Technologies-Tochter Pratt & Whitney, dem US-Konzern General Electric, dem deutschen Triebwerksbauer MTU sowie den Herstellern Snecma und Techspace gebaut wird. Die arabische Fluggesellschaft will nun den Vorfall gründlich untersuchen.
 
Vor fast 2 Jahren gab es bereits einen Vorfall an einem Rolls-Royce Triebwerk der australischen Quantas. Aufgrund des Triebwerksbrandes wurden daraufhin alle Triebwerke des Typs getauscht.
© H. Breuer


Emergency Landing in FRA

News 03.08.2012

Notlandung D-AIMB auf der Bahn 25C in Frankfurt
Der Lufthansa Airbus A380-800 mit der Kennung D-AIMB "München" auf den Weg von Tokio-Narita nach Frankfurt musste auf dem final approach feststellen, daß es ein schwerwiegendes Problem mit der Hydraulik an der Bugradsteuerung gab. Das Flugzeug machte einen go-around und  wurde auf die auf die Bahn 25C geleitet, wo der A380 sicher landen konnte.
Bericht: The Aviation Herald

Malaysia Airlines stellt ersten A380 in Dienst

Foto: Malaysia Airlines Airbus A380, © Airbus S.A.S. Foto: Malaysia Airlines Airbus A380, © Airbus S.A.S.
News 26.06.2012
Ab kommende Woche bedient Malaysia Airlines die Strecke Kuala Lumpur-London mit ihrem neuen Flaggschiff dreimal wöchentlich. Die Airline übernahm in Toulouse den Super-Jumbo mit einer Sonderbemalung. Neben dem obligatorischen Drachen "Wau" auf dem Leitwerk bekam der A380 im Airbus Werk eine Bemalung im Kite-Design auf Heck und Triebwerken.

Ende August soll die Strecke dann täglich mit einem zweiten A380 geflogen werden. Insgesamt wurden sechs A380 von Malaysia Airlines bestellt. Das dritte Flugzeug ist für die Strecke Kuala Lumpur-Sydney vorgesehen.

Malaysia Airlines bestellte den Flieger in einer 3-Klassen Konfiguration mit 494 Sitzen, wovon sich 8 Sitze in der First Class und 66 Sitze in der Business Class befinden. Die Economy Class weist 420 breitere Sitze als bei anderen Airlines auf.
© H. Breuer

Malaysia Airlines übernimmt ersten A380

A380 Malaysia Airlines F-WWSU climbing off XFW - © H. Breuer
 News 30.05.2012
Malaysia Airlines wird achter Betreiber des A380
Gestern hat Malaysia Airlines in Toulouse den ersten der 6 bestellten A380 in  Empfang genommen. Wie Airbus meldete, hat Fabrice Brégier das Flugzeug an Ahmad Jauhari Yahya, Chief Executive Officer der MAS Group übergeben. Malaysia Airlines orderte eine Konfiguration mit Rolls-Royce Trent-900-Triebwerken. Der Super-Jumbo erhielt eine 3-Klassen Kabine für ingesamt 494 Passagiere. Die Economy Class hat neue, breitere Sitze. In der First sowie Business Class lassen die Sitze zu breiten, flachen Betten ausfahren. Die Bestuhlung wurde mit modernsten, indivuduellen In-Flight Entertainment Systemen mit USB-Anschlüssen und Satellitentelefon bestückt.

Malaysia Airlines bietet mit dem ersten A380 nun non-stop Verbindungen zwischen Kuala Lumpur und Zielen in Europa an, bisher waren nur Flüge mit Zwischenstops möglich. Das neue Flaggschiff soll ab Juli die Route zwischen Kuala Lumpur und London bedienen.
© H. Breuer
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Erster Malaysian A380 vor der Auslieferung

Malaysia Airlines A380 back from testing flight in XFW
 News 09.05.2012
Heute wurde der erste A380 für Malaysia Airlines für letzte Test und Komplettierung der Sonderlackierung von Hamburg-Finkenwerder nach Toulouse geflogen. Der Auslieferungstermin ist Ende des Monats vorgesehen. Malaysia Airlines ist damit die achte Fluggesellschaft, die den "Super Jumbo" betreibt.

Wie die Airline mitteilte, wird das neue Flaggschiff den malayischen Drachen "Wau" beibehalten, aber einen "frischeren Schriftzug in zeitgemässen Farben" erhalten. Malaysia Airlines bestätigte, daß sie mit dem ersten A380 ab 1. Juli dreimal wöchentlich die Destination London von Kula Lumpur aus bedient. der 380 hat in Hamburg-Finkenwerder den Innanausbau mit 494 Sitzplätzen in einer Drei-Klassen-Konfiguration erhalten. Auf dem Hauptdeck gibt es 68 First-Class Plätze mit Flatbed-Sitzen mit 24 Zoll Bildschirmen und einem Sitzabstand von 215cm.
66 Business-Class-Sitze auf dem Oberdeck bieten ebenfalls Flatbed-Sitze mit 17 Zoll Bildschirmen und einem Sitzabstand von ca. 188cm. 350 Economy-Sitze auf dem Hauptdeck sowie weitere 70 Sitze auf dem Oberdeck bieten individuelle IFE-Bildschirme von 10,6 Zoll, Notebook-Ladestationen, das Thales Entertainment-System sowie einen Sitzabstand von 81cm.
© H. Breuer
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Triebwerksprobleme bei zwei A380

Singapore Airlines A380 9V-SPQ final approach at EDDF - © H. Breuer
 News 27.03.2011

Zwei Airbus A380 mussten heute ihre Flüge abbrechen. Ein 380 der Singapur Airlines drehte auf dem Flug nach Frankfurt nach 3 Stunden um und aufgrund von Triebwerksproblemen kehrte nach Singapur zurück. Ein weiterer A380 der China Southern Airlines kehrte auf dem Flug nach Guangzhou nach Peking zurück. Hier soll der Kabinendruck Probleme bereitet haben.

Singapore Airlines und China Southern betreiben A380 mit den Triebwerken des britischen Herstellers Rolls-Royce. Diese Tubinen bereiten schon länger Probleme. Ende 2010 musste eine A380 der australischen Fluglinie Qantas nach einem Feuer am Triebwerk vom Typ Trent-900 notlanden. Das Flugzeug ist bis heute nicht wieder in der Luft.

Wie aus Kreisen der Singapore Airlines verlautet, haben die Piloten eines der vier Triebwerke während des Fluges abschalten müssen, was allerdings zu keiner Gefährung der Passagiere führt, denn auch mit  nur 3 Triebwerken kann der Airbus sicher fliegen.

Für EADS bedeuten diese Vorfälle ein neuerliches Desaster. Erst vor kurzer Zeit hatte die europäische Agentur für Flugsicherheit die Überprüfung aller A380 angeordnet, da Haarrisse in den Klammern der Tragflächenrippen aufgetreten waren.
© H. Breuer
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Lufthansa mit A380 nach Moskau

Lufthansa A380 D-AIMH apron EDDF - © H. Breuer
0064-redo News 24.03.2011

A380 der Lufthansa erstmals in Russland

Am 5. Februar 1972 flog Lufthansa erstmals nach Moskau-Scheremetjewo, sie kann nun auf eine 40-jährige Tradition blicken. Anlässlich dieses Jubiläums sowie der Eröffnung einer neuen Verbindung zum Flughafen Vuknowo stattete der A380 D-AIMH "New York" der russischen Hauptstadt erstmals einen vierstündigen Besuch ab.

Weitere Informationen: Lufthansa Presseinformation
© H. Breuer
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Mit A380 nach Singapur

0064-redo News 16.03.2012

Air France - Mit A380 Airbus von Paris Charles de Gaulle nach Singapur 

Ab dem 1.4.2012 nimmt Air France Flüge mit  dem Flaggschiff  A380 von Paris nach Singapur in den Flugplan auf.

Die Airline ersetzt die am Montag, Donnerstag und Samstag bisherigen Verbindungen mit  einer Boeing 777 durch den Riesenvogel. Die Air France A380 verfügt über 516 Sitze in einer Vier-Klassen-Konfiguration und ist mit zwei Bars und einer Kunstgallerie (!) ausgestattet. Geschäftsreisende können wählen: La Première (First) mit neun Sitzen auf dem Main Deck, Business Class (80 Sitze) auf dem Oberdeck vor der Premium Voyageur Kabine (Zwischenklasse) mit 38 Sitzen sowie Economy (449 Plätze), auf beide Decks verteilt.

Air France  nutzt den Hub für Ziele in den südostasiatischen und pazifischen Raum.  Mit dem  Partner Quantas geht es ab Singapur zu 38 Codeshare-Zielen in Australien, u.a. nach Melbourne, Brisbane, Perth, Adelïde.

Sieben Destinationen des Air France-Streckennetzes werden mit der A380 bedient -  New York JFK, Washington DC, Los Angeles, Montreal, Johannesburg. Tokio-Narita und jetzt auch Singapur.

© H. Breuer



Emirates will Schadensersatz

0064-redo News 09.03.2012

Haarrisse werden zum teuren Problem
Emirates fordert Ausgleichszahlungen in Millionenhöhe von Airbus. Insgesamt 11 A380 der Airline mussten für Wartungs- und Reparaturarbeiten im Zusammenhang mit den aufgetretenen Haarissen in den Klammern der Tragflächen am Boden bleiben. Der Airbus Kunde beziffert den Schaden auf 68 Millionen Euro und fordert vom Hersteller Schadensersatz: "Das Ganze hat eine Menge geschäftlicher Probleme verursacht und wir sind nicht glücklich, wie das gelaufen ist“, sagte Emirates-Präsident Tim Clark der „Financial Times“.

Airbus äusserte sich zu den Forderungen bisher nicht. Ein Airbus-Sprecher betonte: " Wir verstehen die Unannehmlichkeiten, die wir momentan bei unseren Kunden hervorrufen und bedauern dies  sehr. Wir arbeiten mit jeder betroffenen Fluggesellschaft eng zusammen, um die seitens der EASA geforderten Prüfungen sowie die notwendigen Arbeiten schnellstmöglich durchzuführen. Die Kosten dafür trägt Airbus."  Der Airbus Konzern rechnet mit einem Schadenvolumen in Höhe von 105 Millionen Euro. Darin sind allerdings noch keine möglichen Schadenersatzforderungen enthalten.
© H. Breuer

EASA ordnet A380-Inspektionen an

Qantas Airbus A380 bei letzten Tests in Hamburg-Finkenwerder - © © AirTeamImages.com -
0064-redo News 08.02.2012

Weitere Haarrisse im Flügel

Nach neu entdeckten feinen Rissen in den Tragflächen eines Airbus A380 sollen nun alle Maschinen dieses Typs einem Sicherheitscheck unterzogen werden. Das ordnete die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) an. Die Sicherheitsbehörde weitete damit ihre Anordnungen auf sämtliche A380 aus.

Nach den Rissen in den Tragflächen mehrerer Airbus A380 will die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA die bisherige Anweisung von knapp einem Drittel auf alle Maschinen des Typs ausweiten, wie ein Sprecher der Behörde am Mittwoch in Köln sagte. Statt 20 Exemplaren müssen damit nach derzeitigem Stand 68 Maschinen zur Inspektion. Dieser sei spätestens nach 1.300 Starts und Landungen oder bei der nächsten routinemäßigen Kontrolle vorzunehmen, sagte der Sprecher.

Anfang Januar war bekanntgeworden, dass an mehreren Flugzeugen des Typs Risse in Tragflächen-Teilen aufgetreten sind. "Wenn der Mangel nicht entdeckt und behoben wird, kann er möglicherweise die Stabilität des Flugzeugs beeinträchtigen", hatte die EASA Ende Januar mitgeteilt. Der Chef der EADS-Tochter Airbus, Tom Enders, hatte den Mangel damals auf Material und Fertigungsfehler zurückgeführt. Es gebe eine Reparaturlösung, sagte er.

Mit den Problemen an einer A380 der australischen Fluggesellschaft QantasKontrollanweisung der EASA zufolge nichts zu tun, wie der Behördensprecher Sprecher betonte. Qantas hat gerade eine A380 aus dem Verkehr gezogen, weil Mechaniker 36 Haarrisse in der Tragfläche entdeckt hatten. Die Maschine solle nach Reparaturen in der kommenden Woche wieder zum Einsatz kommen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Es handele sich um einen Fertigungsfehler, jedoch um einen anderen als denjenigen, der zu Beginn des Jahres bei mehreren A380 aufgetaucht war.

Betroffen von den Rissen sind nach bisherigen Angaben die Fluggesellschaften Qantas und Singapore Airlines sowie drei Testflugzeuge. Auch die Lufthansa sowie die Fluggesellschaften Emirates, China Southern, Korean Air Lines und Air France-KLM haben die A380 im Einsatz.

Probleme auch bei Boeing
Auch Boeing kämpft mit Herstellungsproblemen. So musste der Airbus-Konkurrent am Montag einen Fehler im Heckbereich der Boeing 787 einräumen. Demnach lösten sich bei einigen Maschinen Teile von Verbindungsstreben, die die weitestgehend aus kohlefaserverstärkten Kunststoff gefertigten Rumpfteile zusammenhalten sollen. Derzeit wird untersucht, welche Flugzeuge überholt werden müssen. Bislang setzt einzig ANA fünf Boeing 787 ein.

© dpa-AFX/airliners.de


Airbus A380 muss zur Inspektion

Airbus A380 bei der EAA AirVenture Oshkosh 2009 - © © EAA -
0064-redo News 20.01.2012

Neue Risse an Flügel entdeckt
Nach dem Fund neuer Risse an Tragflächen des Airbus A380 hat die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA die Überprüfung von 20 Maschinen angeordnet.

Der Flugzeugbauer Airbus muss jedes dritte Exemplar des A380 auf Risse an den Tragflächen untersuchen lassen. Eine entsprechende Anweisung wurde von der Europäische FlugsicherheitsbehördeEASA erlassen. Der europäische Flugzeughersteller Airbus hatte am Donnerstag mitgeteilt, weitere Risse an A380-Tragflächen entdeckt zu haben.

Anfang Januarwaren an mehreren Flugzeugen des Typs Risse in Tragflächen-Teilen entdeckt worden. Ursprünglich hatte die EADS-Tochter Airbus angenommen, die Mängel bei den alle vier Jahre vorgesehenen Wartungsprüfungen reparieren zu können. Die Ursache der Risse sei material- und prozessbedingt, sagte Airbus-Chef Tom Enders. Im Fernsehsender CNN sagte der Manager, Airbus habe eine Reparaturlösung entwickelt.

Betroffen sind nach bisherigen Angaben die Fluggesellschaften Qantas und Singapore Airlines sowie drei Testflugzeuge. Die Lufthansa hatte angegeben, bei ihren A380 keine Risse entdeckt zu haben. Auch die Fluggesellschaften Emirates, China Southern, Korean Air Lines und Air France-KLM haben die A380 im Einsatz. Insgesamt sind laut Airbus-Angaben derzeit weltweit 67 Exemplare des Flugzeugs im Einsatz.

Der erste Riss war an der A380 aufgefallen, die im November 2010 einen schweren Triebwerkschaden hatte. Zunächst war deswegen von einem Zusammenhang ausgegangen worden.

© airliners.de


ATSB: Ölleitung war Grund für A380-Problem

Detailansicht des explodierten Qantas-A380-Triebwerks Detailansicht des explodierten Qantas-A380-Triebwerks
0064-redo News 19.01.2012

Zwischenbericht
Die australische Transportsicherheitsbehörde ATSB hat in einem Zwischenbericht bestätigt, dass eine defekte Ölleitung Ursache für die Triebwerksexplosion an einem Airbus A380 der Qantas war. Der Abschlussbericht soll im dritten Quartal vorgelegt werden.

Die Beinahe-Katastrophe eines Airbus A380 vor 14 Monaten in Singapur geht nach australischen Erkenntnissen wie vermutet auf eine defekte Ölleitung zurück. Das bestätigte die australische Transportsicherheitsbehörde (ATSB) in ihrem jüngsten Zwischenbericht am Donnerstag.

Bei dem A380 der australischen Fluggesellschaft Qantas mit 466 Menschen an Bord war am 04. November 2010 kurz nach dem Start in Singapur eines der vier Triebwerke in Brand geraten. Teile stürzten über der indonesischen Insel Batam zu Boden. Die Piloten kehrten um. Bei der Notlandung wurde niemand verletzt. Der Triebwerk-Hersteller Rolls Royce räumte schon kurz nach dem Unglück nach ersten Untersuchungsergebnissen  Probleme mit dem Trent-900 Triebwerk ein und empfahl den Austausch von Komponenten oder Triebwerke.

Die ATSB untersuche weiter, ob die defekte Ölleitung schon während der Herstellung des dazugehörigen Moduls, hätte entdeckt werden können, teilte die Behörde mit. Ein Abschlussbericht werde voraussichtlich im dritten Quartal vorgelegt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen war die Ölleitung rissig und löste eine Kettenredaktion aus. Öl spritzte in das Triebwerk und geriet wegen der hohen Temperaturen in Brand. Dadurch ging die Turbinenscheibe kaputt. Umher fliegende Metallsplitter verursachten erheblichen Schaden in dem Triebwerk.

Das Flugzeug steht nach Angaben der ATSB noch zur Reparatur in Singapur. Qantas hatte sämtliche A380-Flüge nach dem Zwischenfall zunächst ausgesetzt. Die Fluggesellschaft einigte sich im Juni mit Rolls-Royce auf Entschädigung und erhielt nach eigenen Angaben 95 Millionen australische Dollar (zu dem Zeitpunkt 70 Mio Euro).

Link: Zwischenbericht des ATSB zu Flug QS32 (pdf)

© airliners.de


A380 - The Flying Palace

0064-redo News 10.01.2012

Erdöl ist die Grundlage für den Reichtum  der arabischen Staaten. Hier wurde in der Vergangenheit eine Menge Geld verdient. Privatjets als neuestes Spielzeug der Schönen und Superreichen liegen voll im Trend. Airbus hat  den A380 bereits ins "Executive and Private Aviation-Programm" aufgenommen. Das äußerst lukrative Marktsegment der  VVIP´s  - wie Regierungschefs,  Milliadäre, Königshäuser - soll nicht unerschlossen bleiben.  Eine Handvoll Firmen, u.a. auch Lufthansa Technik in Hamburg, entwirft und baut schon luxuriöse Innenausstattungen für den Superjumbo.

2008 orderte die saudische Investmentgesellschaft Kingdom Holding Company, deren oberster Chef und Mehrheitseigner Prinz al-Walid ibn Talal al Saud ist, den A380 mit der Produktions-Nr. 002 und individueller Premium-Ausstattung als Privat-Jet. Der Neffe des saudiarabischen Königs Abdallah legt in allen Bereichen Wert auf  erstklassige Transportmittel. Der 56-jährige Milliardär ist der erste Privatkunde für die VVIP-Version des größten Passgierjets der Welt. Dem Prinzen stehen im neuen A380 über 50% mehr Fläche als in seiner umgebauten B747-400 zur Verfügung, der z.Zt. noch als größter Privat-Jet der Welt gilt.  Lange munkelte man über die erste Privatbestellung des Superjumbos, es wurde spekuliert, ob es sich bei dem Erstkunden der VVIP-Version um den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch handeln könnte.

Der größte Passagierjet der Welt mit der Produktionsnummer 002 wird bei Lufthansa Technik in Hamburg für den saudischen Prinzen zum "fliegenden Palast"  umgerüstet. Die 551qm des VVIP-Jets sind in 3 Ebenen aufgeteilt. Auf dem Hauptdeck wird es 25 Business-Class Sitze sowie ein Esszimmer mit 14 Plätzen, eine Cocktail-Bar, einen Medienbereich sowie geschmackvoll eingerichtete Gästezimmer für 20 Personen geben. Das Hauptdeck bleibt der "Entourage" vorbehalten. Man gönnt sich ja sonst nichts.....

Auf dem Oberdeck ist die Royal Lounge des Prinzen mit Büro, Casino, Gästesuiten, Bädern, Schlafzimmern, mehreren Salons sowie einem Wellness-Bereich mit Dampfbad und Fitnessgeräten untergebracht. Es soll sogar einen riesigen Whirlpool mit ausgetüftelten Überlaufkanälen geben, damit Tubulenzen kein Problem darstellen. Ein kleiner Konzertsaal mit Piano und 10 Sitzplätzen ist geplant.  Die gesamt "Etage" wird komplett mit modernsten Entertainment Systemen ausgerüstet. Nicht fehlen darf natürlich ein Gebetsraum,  in welchem sich die Gebetsteppiche automatisch nach Mekka ausrichten.  Wer weiss in der Luft schon, in welcher exakten Himmelsrichtung er sich gerade befindet. Die drei Ebenen werden durch eine riesige Freitreppe und einen Lift verbunden.

Im Unterdeck finden bis zu 18 Crew-Mitglieder ausreichend Platz. Zwei Piloten-Teams gewährleisten Langstrecken-Flüge ohne lästige Zwischenlandungen. Hier soll auch ein luxuriöser Spa-Bereich mit einem türkischen Marmorbad seinen Platz finden. Von der Garage kann der Prinz mit dem Lift direkt von seinem Rolls Royce in seine Privatgemächer fahren. 1,2 Tonnen Treibstoff werden vom umweltfreundlichen Luxusflieger auf 100 Kilometer verbraucht, was für eine absurde Klimabilanz für einen Langstreckenflug Allein der Ausbau zum VVIP-Luxusflieger soll 115 Millionen Euro zusätzlich kosten, die Gesamtinvestion für den "fliegenden Palast" voraussichtlich 485 Millionen Dollar betragen.

A380 F-WXXL © Marc Theissier
A380 MSN002 - F-WXXL mit neuer Lackierung Anfang Januar 2012 im Airbus Werk Toulouse

Wann der "fliegende Palast" zu Auslieferung kommt, ist noch ungewiss. Experten rechnen mit einer Umbauzeit von 12 - 18 Monaten. Bisher befindet sich der Super-A380 immer noch im Airbus Werk in Toulouse. Wann der Jet nach Hamburg zur Innenausstattung überführt wird, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Man rechnet damit, daß der Airbus in den nächsten Tagen und Wochen die Final Assembly Line verlässt und erste Flugtests stattfinden. Vor einiger Zeit veröffentliche die Zeitung "Daily Mail" erste Detail-Zeichnungen der vermutlichen Innenausstattung.  Hier ein Überblick :

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Illustrationen:  The Daily Mail

Video Lufthansa Technik Austattungs-Vorschlag VVIP Jet
© H. Breuer 



Milliardenauftrag für Airbus

Airbus A380 final approach © R. Höngesberg
0064-redo News 09.01.2012

Die chinesische Fluggesellschaft Hongkong Airlines will Medienberichten zufolge 10 Airbus A380 kaufen. Der 3,8 Milliarden US-$-Deal soll fast am Festhalten der EU am Emissionshandel gescheitert sein.  Der  chinesischen Luftfahrtverband Cata hatte angekündigt,  China werde sich keinesfalls am EU-Handel mit Luftverschmutzungsrechten ab dem 1. Januar 2012 beteiligen.  Die chinesische Regierung drohte während der Verhandlungen, den Handel platzen zu lassen.

Airbus bestätigte den Auftrag bisher nicht, auch Hongkong Airlines stand für eine Stellungahme nicht zur Verfügung. Bei einem Stückpreis von 375 Millionen US-$ ergibt sich für Airbus ein Auftragsvolumen von 3,8 Milliarden US-$ abzüglich der üblichen Rabatte in zweistelliger Höhe. Airbus soll mit Hongkong Airlines eine Auslieferung ab 2015 vereinbart haben. Neue Aufträge werden lt. dem Airbus Sprecher Stefan Schaffrath erst am 17. Januar 2012 bekannt gegeben.
© H. Breuer 


Alles kein Problem? Risse an den Tragflächen

Lufthansa A380 - Tokio - D-AIMD
0064-redo News 05.01.2012

Mehr als ein Jahr nach den verhängnisvollen Triebwerksschäden macht der "Riesenvogel" von Airbus wieder Negativ-Schlagzeilen. Airbus-Sprecher Stefan Schaffrath beeilte sich mitzuteilen, daß Risse in den Tragflächen den A380 nicht beeinträchtigen. Die Sicherheit sei nicht gefährdet und "Rissbildung sei etwas völlig normales im Laufe eines Flugzeuglebens". Auch die Fluggesellschaften Quantas und Singapore Airlines entdeckten  bis zu 10mm lange Risse in den Tragflächen ihrer A380. Dies stelle kein Risiko für die Passagiere dar. Es handele sich um Haar-Risse, die an Metallrippen aus einer Aluminiumlegierung (sog. 7449) im Inneren der Flügel gefunden wurden. Umfangreiche Tests an Computermodellen und im Labor hätten ergeben, daß die Flugsicherheit nicht beeinträchtigt sei. In Abstimmung mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit sollen die Risse erst beim sog. "2-C-Check" (vorgeschriebene Vier-Jahres-Überprüfung) behoben werden.  Der erste Micro-Riss war im November 2010 nach einem schweren Triebwerks-Schaden aufgefallen.  Zunächst ging man von einem Zusammenhang aus. Beim Quantas Flug QF32 lief kurz nach dem Start in Singapur Öl aus und setzt das Triebwerk  in Brand.

Schaffrath betonte, daß im nächsten Monat ein Airbus Bulletin erscheinen werde, in welchem der Reparaturprozeß für die Airlines genauestens beschrieben wird.  Kritische Stimmen  wie Paul Cousins, der Chef der Australian Licensed Aircraft Engineers Association bemängeln das neuerliche Krisenmanangement von Airbus. Das Ausmaß der Schäden sei bis jetzt noch gar nicht bekannt. Cousins befürwortet regelmässige Kontrollmessungen der Risse alle 2-3 Wochen. Sollte die Größe der Risse sich verändern, so müsse man augenblicklich handeln und nicht bis zum 2-C-Check warten. Der Luftfahrt-Konzern weist die Kritik von sich, verweist auf die Erfahrungen bei Airbus sowie die zahlreichen Flugtest-Kampagnen.

Inoffizielle Meldungen sprechen von einem Schaden bei Quantas, zwei bei Singapore Airlines, einem bei Emirates sowie einem Airbus-eignen Testflugzeug. Allerdings steht eine Inspizierung bei 70 weiteren A380 bisher aus. Der Sprecher der Lufthansa, Meschenmoser, sagte, bei den bisherigen Wartungen der Lufthansa A380 seien bislang keine Haar-Risse gefunden worden. Alles deute auf ein eventuelles Produktionsproblem hin, Materialermüdung könne es nicht sein. Wie der Lufthansa-Sprecher betonte, habe "Sicherheit bei Lufthansa oberste Priorität, da machen wir keine Kompromisse".
© H. Breuer 


Lufthansa mit A380 nach Houston

0064-redo News 14.12.2011

Die Lufthansa hat ein neues A380-Flugziel benannt. Ab August will die Airline das Großraumflugzeug täglich auf der Verbindung nach Houston einsetzen. Auch San Francisco soll im kommenden Jahr wieder mit A380 bedient werden. Im Gegenzug entfällt jedoch ein US-Ziel.

Die Lufthansa setzt auf ihren täglichen Flügen zwischen Frankfurt und Houston ab dem 1. August 2012 einen Airbus A380 ein. Der Bush Intercontinental Airport wird damit das vierte US-Ziel, das Lufthansa mit ihrem Flaggschiff bedient. Damit das doppelstöckige Großraumflugzeug am Terminal D abgefertigt werden kann, werden in den kommenden Monaten Umbauten und Renovierungen vorgenommen, teilte der Flughafen Houston mit.

Quelle: airliners.de



Lufthansa tauft A380 auf «Berlin»

0064-redo News 09.11.2011

Feier am Flughafen Tegel - Lufthansa hat bei der Vorstellung der Berlin-Strategie angekündigt, den nächsten zur Auslieferung anstehenden Airbus A380 auf den Namen "Berlin" zu taufen. Die Maschine soll am 3. Juni 2012 dann auch als erster Lufthansa-Linienflug vom neuen Flughafen Berlin Brandenburg (BER) starten.

Quelle: airliners.de


Singapore Airlines mit A380 nach Frankfurt

Airbus test aircraft - © R. Höngesberg
0064-redo News 19.09.2011
Ab Januar: Die südostasiatische Fluggesellschaft Singapore Airlines hat den Einsatz des Airbus A380 auf der Verbindung Singapur-Frankfurt-New York angekündigt. Die doppelstöckige Maschine ersetzt ab Mitte Januar die Flüge mit Boeing 747-400.

Singapore Airlines wird ab 15. Januar 2012 den Airbus A380 auf der Route Singapur-Frankfurt-New York einsetzen. Wie die Fluglinie am Montag mitteilte, ist Frankfurt damit das neunte und erste Flugziel in Deutschland, das Singapore Airlines mit dem doppelstöckigen Großraumjet anfliegt. New York wird die zehnte A380-Destination sein. Die täglichen A380-Flüge nach New York (JFK) über Frankfurt sollen die bestehende Verbindung mit der Boeing 747-400 ersetzen. Die Sitzplatzkapazität erhöht sich damit um 25 Prozent pro Tag. 

Flug SQ026 startet um 23.55 Uhr in Singapur und erreicht Frankfurt am nächsten Morgen um 6.10 Uhr. Weiter in Richtung New York geht es um 8.20 Uhr. Der dortige Flughafen JFK wird um 11.10 Uhr Ortzeit erreicht. Der Rückflug SQ025 verlässt New York um 20.10 Uhr und landet einen Tag später um 10.00 Uhr wieder in Frankfurt. Weiter nach Singapur geht es um 11.50 Uhr. Die Heimatbasis wird dann am nächsten Morgen um 6.50 Uhr Ortszeit erreicht.

Zum Winterflugplan geht die neuen Landebahn Nordwest am Frankfurter Flughafen in Betrieb. Dann würden zunehmend mehr Airlines Frankfurt mit dem A380 anfliegen, sagte Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG, am Montag bei der Ankündigung von Singapore Airlines.

Der Flughafen Frankfurt verfügt derzeit über zehn Gatepositionen für den A380, dessen zwei Ebenen gleichzeitig "geboardet" werden. Vier Außenpositionen auf dem Vorfeld kommen hinzu. Mitte nächsten Jahres werden die Dispositionsmöglichkeiten für den Umsteigeverkehr durch vier zusätzliche Gate-Positionen an der Terminal-Erweiterung A-Plus erhöht.

Quelle: airliners.de


Airbus liefert 52. Airbus aus

MSN070 in XFW - © R. Höngesberg
0064-redo News 05.07.2011
Am 5. Juli wurde in Finkenwerder der Airbus A380 mit der Werksnummer MSN070 an die Deutsche Lufthansa übergeben. Es ist der achte A380 der Lufthansa.

Die Überführung nach Frankfurt ist am 6.7. geplant, die Taufe soll in Kürze stattfinden. Wie bereits gemeldet, wird der Superjumbo mit der deutschen Registration D-AIMH (internes Kürzel: Mike Hotel) auf den Namen New York getauft. Der Taufname prangt schon seit Wochen auf dem Bug des Vierstrahlers.

Erst vor wenigen Wochen hat Singapore Airlines den zwölften A380 in Toulouse übernommen. Es war der 50. Übergabe eines A380 an einen Kunden. Bekannrlich hat Emirates nicht nur 90 Exemplare des A380 bei Airbus bestellt sondern betreibt bereits 15 Flugzeuge im regelmäßigen Dienst. Singapore Airlines hat 12 Flieger in Betrieb, Quantas zehn, Lufthansa nun acht, Air France sechs und Korean Air einen. Voraussichtlich im September wird China Southern den ersten A380 in ihre Flotte übernehmen.
© H. Breuer 

Airbus montiert ersten Malaysia-A380

MSN034 at Suvarnabhumi Intl. Airport
0064-redo News 09.06.2011

Der erste Airbus A380 der Malaysia Airlines nimmt Gestalt an. Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat die einzelnen Rumpfsegmente sowie Tragflächen und Seitenleitwerk in die Endmontagelinie in Toulouse eingereiht.

Airbus hat am Donnerstag mit der Endmontage des ersten für Malaysia Airlines bestimmten Airbus A380 (Rumpfnummer 078) begonnen. Dabei werden am Standort Toulouse zunächst die einzelnen Rumpfsegmente miteinander verbunden sowie Flügel und Leitwerk montiert. Anschließend werden die elektrischen und hydraulischen Systeme getestet und alle beweglichen Teile, das Fahrwerk und die Triebwerke installiert. Nach anschließenden Funktionstests wird der A380 nach Hamburg-Finkenwerder überführt, wo alle A380s die Innenausstattung sowie die Lackierung erhalten.

Malaysia Airlines hat insgesamt sechs Airbus A380 bestellt. Die Auslieferungen sollen 2012 starten. Eigentlich sollte die südostasiatische Fluglinie die ersten Exemplare schon 2007 erhalten. Doch Airbus hatte die Liefertermine aufgrund von Produktionsproblemen mehrfach verschieben müssen.  Die Airline drohte zwischenzeitlich mit Stornierung des Auftrags.


Nach Angaben des stellvertretenden malaysischen Verkehrsministers Abdul Bakri hat Airbus im vergangenen Jahr Kompensationszahlungen in Höhe von 329 Millionen Ringgit (102 Millionen US-Dollar) an MAS gezahlt und fest zugesagt, dass die Airline ihren ersten A380 im April 2012 erhält. Der A380 soll Schlüsseldestinationen wie London-Heathrow und Sydney bedienen.

Quelle: airliners.de





Rolls-Royce tauscht 53 Triebwerke von A380

0064-redo News 19.05.2011


Nach der Explosion eines Trent-900 Triebwerks eines Qantas-Airbus im vergangenen Jahr waren Konstruktionsfehler an einer Ölleitung festgestellt worden. Wie das Portal airwise.com meldet, sind die Querschnitte der Ölleitungen unzureichend.

Auslaufendes Öl hatte sich in
der Hitze des Triebwerks entzündet und damit zum Versagen der Mitteldruckturbine des Trent-900-Triebwerks geführt. Bei allen Triebwerken wurden deshalb seitens Rolls Royce  weitere Sicherheitsuntersuchungen an bestimmten Bauteilen angeordnet. Ähnlich äußerte sich das australische Transport Safety Bureau 
in seinem Zwischenbericht über die Unfallursache. Als Konsequenz tauscht Rolly Royce nun ingesamt  53 Triebwerke.
© H. Breuer 



Fünfter A380 für Air France

© Dr. Peters Gruppe - Air France A380
0064-redo News  14.04.2011 

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat einen weiteren A380 an die Dr. Peters Gruppe übergeben. Es ist bereits der dritte A380, den der Fondsanbieter für Air France finanziert.

Die A380-Flotte der Air France erhält weiteren Zuwachs. Am vergangenen Freitag konnte die fünfte Maschine mit der Rumpfnummer 052 und der Registrierung F-HPJ dem Eigentümer Dr. Peters Gruppe am Airbus-Standort Hamburg-Finkenwerder übergeben werden.

Air France wird mit der Maschine den Liniendienst zwischen Paris und Montreal, in Québec, Kanada, eröffnen. Die Fluglinie hat insgesamt zwölf A380 bestellt.

Die Dr. Peters Gruppe hat mit dieser Auslieferung den dritten Airbus A380 für Air France finanziert. Insgesamt hat die Dr. Peters Gruppe bisher sieben Airbus A380, vier Boeing 777 und zwei Airbus A319 mit einem Investitionsvolumen 1,68 Milliarden Euro finanziert und an namhafte Fluggesellschaften übergeben.

Quelle: airliners.de/Dr. Peters Gruppe


A380 rammt Regionaljet

Air France Unfall JFK - Quelle: Youtube Air France Unfall JFK - Quelle: Youtube
0064-redo News  12.04.2011

Schrecksekunde
 auf dem John F. Kennedy Airport für die Passagiere des Air France Airbus A380 am späten Montagabend: beim Rollen in Richtung Startbahn hat der A380 mit seiner 40m langen linken Tragfläche das Leitwerk des Regionaljets CRJ700 des Delta Fluges 6293 gestreift. Die Bombardier der US-Fluglinie Comair war gerade aus Boston gelandet und rollte in Parkposition.  Am Taxiway verhakten sich beide Flugzeuge. Der kleine Jet wurde dabei um fast 90 Grad gewendet.

An Bord des Airbus A380 waren dem Air-France-Sprecher zufolge 495 Passagiere und 22 Flugbegleiter und 3 Piloten auf dem Weg nach Paris. In der gerade gelandeten Bombardier CRJ 700 der US-Fluglinie Comair befanden sich Medienberichten zufolge 62 Passagiere. Verletzt wurde lt. Angaben niemand.

Beiden Flugzeugen wurde Startverbot erteilt. Der Hergang des Unfalls ist auf einem Video auf dem Online-Portal "
Flightglobal.com" zu sehen. Das Portal lieferte auch Informationen zum Funkverkehr zwischen Tower und beiden Maschinen. Zum Funkverkehr existiert auch ein YouTube-Video.
© H. Breuer 

Zehnter A380 übernommen

0064-redo News  08.04.2011 

Die australische Fluggesellschaft Quantas hat am 8.4.2011 in Toulouse ihren zehnten A380 übernommen. Sie ist die 46. ausgelieferte Maschine und trägt die Werksnummer MSN062. Sie hat die Zulassung VH-OQJ und wird auf den Namen "Bert Hinkler" getauft. Traditionell tauft Quantas ihre "Super-Jumbos" auf die Namen australischer Luftfahrt-Pioniere.

Die Übergabe erfolgt nur 4 Tage nach der Auslieferung des sechsten A380 an die Deutsche Lufthansa AG.

Im Dienst sind die 46 A380 bei Singapore Airlines (Kennzeichen: 9V-SKA bis 9V-SKK), Emirates (Kennzeichen: A6-EDA bis A6-EDO), Qantas (Kennzeichen: VH-OQA bis VH-OQJ), Air France (Kennzeichen: F-HPJA bis F-HPJD) und Lufthansa (Kennzeichen: D-AIMA bis D-AIMF).

© H. Breuer 

A380 virtuell

0064-redo News  22.02.2011 

A380 jetzt virtuell begehbar: Eine neue Webseite macht den A380 jetzt virtuell begehbar.  Die Seite verlinkt direkt auf Seiten der Quantas und der Lufthansa und zeigt spektakuläre 360-Grad Fotos und imposante Einblicke in das interior. 
© H. Breuer 


A380: Airbus verfehlt Auslieferungsziel

0064-redo News  15.12.2010 

Der europäische Flugzeugbauer Airbus wird aufgrund der Probleme mit den Rolls-Royce-Triebwerken in diesem Jahr einen A380 weniger als geplant ausliefern können. Auch die Auslieferungen im kommenden Jahr könnten betroffen sein.


Airbus verfehlt beim A380 in diesem Jahr ihr ursprüngliches Auslieferungsziel. In den verbleibenden Tagen würden nur noch zwei statt der ursprünglich geplanten drei Maschinen an die australische Fluggesellschaft Qantas geliefert, sagte Airbus-Sprecher Stefan Schaffrath am Mittwoch. Bislang habe Airbus in diesem Jahr 17 Maschinen des Großraumfliegers an Kunden übergeben. Die dritte Maschine soll Qantas in den ersten Wochen des nächsten Jahres erhalten.

Zur Begründung führte Schaffrath die Triebwerksprobleme beim Lieferanten Rolls Royce an. Hinzu kommen anhaltende Probleme bei einem Sitzhersteller für die Kabinen. Zu möglichen finanziellen Folgen werde sich die Konzernmutter EADS auf ihrer Jahrespressekonferenz im Frühjahr äußern, sagte der Sprecher.

Auch im nächsten Jahr könnten die Auslieferungen von den Problemen bei Rolls Royce beeinträchtigt werden, schrieb Airbus-Chef Tom Enders in einem Brief an die Mitarbeiter. Üblicherweise veröffentlicht Airbus sein Auslieferungsziel für das aktuelle Jahr auf der Jahrespressekonferenz im Januar. Im kommenden Jahr sollen es nach Angaben von Verkaufschef John Leahy 24 oder 25 sein.

Quelle: airliners.de mit dpa-AFX, AFP




Qantas: A380-Triebwerk explodiert

0064-redo News  04.11.2010    

"Uncontained Engine Failure" reißt Löcher in Tragfläche
Eine heftige Triebwerksexplosion hat am Donnerstag einen Airbus A380 der Qantas zur Umkehr nach Singapur gezwungen. Kurz nach dem Start kam es in einem der Triebwerke zu einem "uncontained engine failure". Rolls-Royce-Kunden Qantas und Singapore Airlines behalten ihre A380 bis auf weiteres am Boden. Lufthansa fliegt derweil noch mit ihre Maschinen.

Foto Quantas A380

QuantasA380

Beschädigtes Triebwerk am Airbus A380 der Qantas

Uncontained Engine Failure

Ein Airbus A380 der australischen Fluggesellschaft Qantas (VH-OQA, die erste an Qantas ausgelieferte Maschine) mit 459 Menschen an Bord ist am Donnerstag nach einer heftigen Triebwerksexplosion in Singapur notgelandet. Flug QF32 war um 09.56 Uhr (Ortszeit) in Singapur in Richtung Sydney gestartet. Nur sechs Minuten später gab es eine heftige Explosion in Triebwerk Nummer Zwei.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Airbus 20 Meilen südlich von Singapur über der indonesischen Insel Batam. Am Boden schlugen zum Teil metergroße Teile der Triebwerksummantelung sowie etliche Teile aus dem Triebwerksinneren auf. Auch der Flügel wure von Triebwerksteilen durchbohrt.


Nachdem der vollbetankte Airbus über einen Zeitraum von zwei Stunden Kerosin abgelassen hatte, um das maximal erlaubte Landegewicht zu erreichen, setzte die Maschine um 11.47 Uhr (Ortszeit) wieder sicher auf dem Flughafen Singapur-Changi auf.

"Uncontained Engine Failure" reißt Löcher in Tragfläche
Fotos zufolge ist das innere linke Rolls-Royce "Trent 970"-Triebwerk der Unglücksmaschine komplett zerstört. Besonders heikel ist dabei der Umstand, dass offensichtlich die Triebwerksummantelung der Explosion nicht standgehalten hat. In diesem Fall spricht man von einem "uncontained engine failure". Gefährlich ist dabei, dass Teile aus dem Inneren des explodierten Triebwerks den Flügel treffen und beispielsweise innenliegende Hydraulikleitungen oder sogar den Tank treffen und zerstören können.

Auf den Fotos ist auch klar zu erkennen, dass der Flügel rechts überhalb des explodierten Triebwerks von Trümmerteilen getroffen und durchbohrt wurde. Auf den Fotos ist ebenfalls zu erkennen, dass die Fahrwerksabdeckungen der Unglücksmaschine nicht hydraulisch eingefahren wurden, wie es eigentlich nach dem Ausfahren des Fahrwerks üblich ist.

Erst Ende August war es bei Qantas zu einem "uncontained engine failure" an einem Rolls-Royce RB211-Triebwerk einer Boeing 747-400 gekommen.

Quelle: airliners.de

Airlines checken Rolls-Royce Triebwerke

Qantas erklärte, dass sie die sechs A380-Maschinen ihrer Flotte nicht mehr einsetzen werde, bis die Ursache für die Explosion geklärt sei. Singapore Airlines behält seine A380-Flotte zu speziellen Checks vorerst am Boden und setzt stattdessen heute Boeing 777 auf den A380-Flügen ein, teilte die Airline am Nachmittag deutscher Zeit mit.

Die Lufthansa plant vorerst kein A380-Grounding. Sämtliche angekündigten Flüge mit der A380-Flotte fänden statt. Ein Lufthansa-Sprecher sagte, Rolls Royce habe eine Empfehlung zur zusätzlichen Überprüfung der Triebwerke herausgegeben. Man wolle diese aber während der normalen Standzeiten der Maschinen durchführen. Airbus bezeichnete den Vorfall als "bedeutend". Rolls-Royce, teilte mit, gemeinsam mit Qantas die Ursache für die Probleme untersuchen zu wollen.

Qantas ist eine von fünf Fluglinien, die den Airbus A380 bislang einsetzt. Neben Qantas fliegen auch die A380 der Lufthansa sowie die Maschinen der Singapore Airlines mit Trent 970 Triebwerken des britischen Herstellers Rolls-Royce. Emirates sowie Air France setzen an Ihren A380 auf das GP7200 des Herstellerkonsortiums Engine Alliance.

Zwischenfall lässt Aktien einbrechen Nach dem Zwischenfall sind die Aktien des Flugzeugbauers EADS und des Triebwerk-Lieferanten Rolls Royce eingebrochen. Die Papiere von Rolls Royce plc verloren an der Londoner Börse am Donnerstag bis zum Nachmittag um mehr als fünf Prozent auf 621 Pence. An der Pariser Börse fiel der Kurs der Airbus-Muttergesellschaft EADS im Tagesverlauf um vier Prozent, in Frankfurt um 3,7 Prozent auf 18,30 Euro.

Quelle: airliners.de, mit dpa, AFP




Fehlersuche am A380-Triebwerk

0064-redo News  05.11.2010 


Rolls-Royce ordnet Trent-900-Überprüfung an

Nach der heftigen Explosion eines Rolls-Royce-"Trent 972"-Triebwerks eines Airbus A380 der australischen Qantas haben die Experten mit der Fehlersuche begonnen. Nach angeordneten Inspektionen der Triebwerke aus derselben Familie setzen Lufthansa und Singapore Airlines ihre A380-Flotten wieder ein.

Bei dem mit Triebwerkschaden notgelandeten Qantas-Airbus A380 waren schon vier Minuten nach dem Start in Singapur Probleme mit dem Triebwerk angezeigt worden. Das berichtete die australische Transportsicherheitsbehörde ATSB (Australian Transport Safety Bureau) am Freitag.

Die Flugdatenschreiber der Maschine seien bereits sichergestellt und zur Untersuchung nach Australien gebracht worden, sagte der Leiter der Abteilung Flugsicherheitsuntersuchungen, Ian Sangston, am Freitag in Canberra. Die Behörde stellte einen ersten Bericht über die Ursachen bis zum 3. Dezember in Aussicht. Die australische Transportsicherheitsbehörde wird die Untersuchungen leiten, an denen sich auch die Behörden aus Singapur, Indonesien, Frankreich und Großbritannien beteiligen.

Nach der heftigen Triebwerksexplosion beim einem Qantas-Airbus A380 vom Donnerstag wehrt sich Qantas gegen Vorwürfe mangelhafter Wartung. Das Flugzeug war Anfang Oktober bei Lufthansa Technik in Frankfurt gewartet worden (C-Check). Dazu gehörte aber nicht die Prüfung der Triebwerke, die direkt vom Hersteller gewartet werden.

Erst Ende August war es bei Qantas bereits zu einem "uncontained engine failure" an einem Rolls-Royce-RB211-Triebwerk einer Boeing 747-400 gekommen. Gefährlich ist bei Explosionen dieser Art, dass Teile aus dem Inneren des Triebwerks den Flügel treffen und beispielsweise innenliegende Hydraulikleitungen oder sogar den Tank treffen und zerstören können. Eigentlich sind Triebwerke so konstruiert, dass Teile nicht seitlich oder nach oben durch die Triebwerksverkleidung schlagen können. Bei dem gestrigen Unfall wurde der Flügel allerdings augenscheinlich ernsthaft beschädigt.

Qantas-Chef Alan Joyce sagte am Freitag in Sydney: «Wir glauben nicht, dass es etwas mit der Wartung zu tun hat.» Joyce reagierte damit auf Vorwürfe einer australischen Gewerkschaft von Luftfahrtingenieuren, deren Chef Steve Purvinas Sorge über die Sicherheit der australischen A380-Flotte geäußert hatte, weil die Wartung oft im Ausland stattfinde. Den Eindruck zu erwecken, Lufthansa und Rolls-Royce hätten nicht die Expertise und Erfahrung, Sicherheitschecks mit den höchsten Qualitätsansprüchen durchzuführen, sei aberwitzig, so Joyce.

Ingenieure von Qantas, Airbus und dem Triebwerkshersteller Rolls-Royce seien rund um die Uhr im Einsatz, um die Ursache des Unglücks zu ermitteln, sagte eine Qantas-Sprecherin. Die rund zwei Jahre alte Maschine (VH-OQA, die erste an Qantas ausgelieferte Maschine) hatte 8165 Flugstunden bei 831 Flügen hinter sich. Das betroffene Triebwerk hatte allerdings erst 676 Flugzyklen durchlaufen.

Rolls-Royce hatte nach dem Unfall eines Qantas-Airbus A380 die Überprüfung aller Motoren der Trent-900-Familie angeordnet. «Die Gruppe fühlt sich verantwortlich zu empfehlen, dass einige grundlegende Kontrollen durchgeführt werden», hieß es in einer Mitteilung von Rolls-Royce.

Rolls-Royce versicherte, eng mit seinen Kunden zusammenzuarbeiten, während die Untersuchung des Triebwerksausfalls weitergehe. «Diese ist jedoch noch in einem sehr frühen Stadium und es wäre unangebracht, zum jetzigen Zeitpunkt schon Rückschlüsse zu ziehen», hieß es in der Mitteilung vom späten Donnerstagabend.

Qantas stoppte nach dem Unfall alle Flüge mit ihren A380 für umfangreiche Triebwerksinspektionen. Sollten diese zufriedenstellend verlaufen, würden die Maschinen innerhalb von 48 Stunden wieder in den Dienst gestellt, so die Airline. Die Airline ist der einzige Kunde für die Triebwerke des Typs Trent 972. Lufthansa und Singapore Airlines nutzen die etwas schwächere Version Trent 970.

Singapore Airlines nahm die Flüge mit ihrer A380-Flotte unterdessen nach Triebwerkschecks wieder auf. In der Folge kam es zu etlichen Verspätungen. Auch Lufthansa fliegt ihre A380 wieder, nachdem gestern ein Flug nach Johannesburg wegen der angeordneten Triebwerkschecks von einem A340-600 durchgeführt wurde.

Quelle: airliners.de mit dapd, dpa und AFP

Qantas setzt A380 wieder ein


Die australische Fluggesellschaft Qantas hat am Samstag wieder zwei von sechs Airbus A380 in Betrieb genommen Vorausgegangen waren umfangreiche Überprüfungen der Trent-Triebwerke. Als Vertrauensbeweis war auch Qantas -CEO Alan Joyce mit an Bord.

Gut drei Wochen nach einer Triebwerksexplosion hat die australische Fluggesellschaft Qantas ihre A380-Flotte nach umfangreichen Sicherheitschecks teilweise wieder in Betrieb genommen. Am Samstag um 17.30 Uhr Ortszeit (Sonntag 07.30 Uhr MEZ) hob eine der Airbus-Maschinen vom Flughafen in Sydney in Richtung London. Der Flug, an dessen erster Etappe bis zum Zwischenstopp in Singapur auch Qantas-Chef Alan Joyce teilnahm, war mit 453 Passagieren voll besetzt.

"Wir fühlen uns mit dem Betrieb des Flugzeugs hundertprozentig wohl, es ist gut, dass wir es wieder einsetzen können", sagte Joyce. Er hatte die Wiederaufnahme des Flugbetriebs am Dienstag angekündigt. Zunächst sollten zwei der sechs Großflugzeuge wieder eingesetzt werden. Die Piloten sollen laut einer internen Anweisung jedoch nicht mit voller Schubkraft fliegen. Noch in diesem Jahr will Qantas zwei weitere A380-Maschinen kaufen.

Ein Motorschaden hatte einen Airbus A380 von Qantas Anfang November zu einer Notlandung in Singapur gezwungen. Bei dem Triebwerksbrand hatten sich Triebwerksteile gelöst und die Tragflächen beschädigt. Daraufhin ließ die Airline ihre A380-Flotte am Boden. Der britische Motorenhersteller Rolls-Royce nannte einen Ölbrand als Ursache für den Schaden.

Nach dem Zwischenfall müssen nun weltweit dutzende Triebwerke ausgewechselt werden. Auch Singapore Airlines ließ mehrere seiner elf A380 vorübergehend am Boden. Die Lufthansa wechselte bei einem A380 als Vorsichtsmaßnahme das Triebwerk aus.

Quelle: airliners.de mit AFP