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L-Nordwest

Landebahn Nordwest und Rollweg

Feuerwache 4 an der Landebahn 07L/25R      
© H. Breuer Feuerwache 4 an der Landebahn 07L/25R © H. Breuer
Im Regelbetrieb (Betriebsrichtung 25, Westbetrieb) werden landende Flugzeuge  entweder auf 25L (Südbahn) oder auf 25R (Nordwestbahn) gelotst, bei Betriebsrichtung 07 (Ostbetrieb) landen die Maschinen aus Richtung Westen auf der neuen 07L (Nordwestbahn). Die derzeit aktuelle Betriebsrichtung kann weiter unten abgefragt werden.

Durch die neue Nordwestbahn sind unabhängige parallele Anflüge möglich, was eine enorme Kapazitätssteigerung zur Folge hat. Der Abstand zwischen der Nord- und der Nordwestbahn beträgt 1.400m, entspricht daher den geltenden Sicherheitsanforderungen.

Die neue Landebahn 25R/07L darf nur mit Hilfe von Präzisionslandungen angeflogen werden und sie hat keine Zulassung von A380, B747 und MD-11 (alt und laut). Insgesamt will man die Movements (also Starts oder Landungen) von aktuell 86/Std. (ca.) auf 126/Std. (ca.) anheben. In einem ersten Schritt werden die möglichen Flugbewegungen auf  90/Std. angehoben. Damit soll eine Kapazität von rund 90 Millionen Passagieren pro Jahr erreicht werden.


Anfahrt Feuerwache
Airportring  von der A3 kommend Richtung Cargo City Süd, Tor 31 nehmen. Links befinden sich hohe Schallschutzwände, nach der 3. Ampel hören die Schallschutzwände auf.
Kurz hinter Tor 27 zweigt die Okrifteler Straße nach rechts Richtung Raunheim/Kelsterbach ab. Nach wenigen hundert Metern beginnt die Rampe in den neuen Tunnel unter der Landebahn. Vor dem Tunnel nach rechts zur Einfahrt Tor 9 abzweigen.Die Straße führt über eine Brücke. Hier ist die Feuerwache 4. Links oberhalb der Feuerwache parken, Straße überqueren. Nicht auf dem Seitenstreifen parken, hier wird neuerdings aufgeschrieben. Von hier kann man die neue Landebahn Nordwest gut einsehen. Der Platz ist hoch genug, um über die Zäune zu fotografieren. Allerdings gehen hier nur Fotos von bereits gelandeten Maschinen auf dem Ende des Abrollwegs zum Rollweg. Hier werden max. 55mm benötigt.

Anflug/Aufsetzzone/Rollwege
Vorab zwei Hinweise:
bitte den Alu-Zaun an der neuen Landebahn nicht berühren, er soll Sensoren enthalten, die eine Überwachung des Zauns einfacher machen.

Das Gelände an der Düne bitte sauberhalten! In letzter Zeit wurde dort allerlei Unrat hinterlassen. Wir wollen doch diesen genialen Spotterpunkt behalten, oder?


Die "Düne"

Ca. 200m östlich dem Feuerwachengebäude liegt die sog "Düne". Hier  kann man Fotos von Flugzeugen
auf der Landebahn und auch auf dem Rollweg ohne Leiter machen. Bei 07-Betrieb steht man auf Höhe der Abrollwege, bei 25-Betrieb in der Aufsetzzone, so daß schöne Bilder entstehen. Auf den Rollwegen braucht man bei größeren Maschinen weniger als 100mm, sodass auf jeden Fall eine normale Brennweite in die Tasche muss. Gutes Licht herrscht max. bis 17:00 Uhr, danach bekommen die Maschinen nur Licht von hinten. Mit etwa 20 Landungen pro Stunde kann man rechnen. Mit 3-stufiger Leiter  kann man sich auch einen schönen Platz am Zaun suchen. Der Platz ist auch geeignet, um abends Starts von der 25C zu schießen.

GPS-Daten "Düne"
50° 2'26"N 8
8°31'33"E


Westlich der Feuerwache
Zwei weitere Spotterpunkte erreicht man vom Autoparkplatz über einen Damm (gegenüber der Feuerwache 4 - rotes Gebäude -), der Trampelpfad führt über den Mönchwaldtunnel). Vom Zaun kann man mitten auf die Landebahn fotografieren, deshalb ist die Landerichtung unerheblich. Leiter mit mind. 3 Stufen mitnehmen. Je nach Betriebsrichtung nehmen Flugzeuge u.U. auch den ersten Rollweg zum Terminal. Morgens und mittags kann man tolle Fotos von Flugzeugen auf der Westbrücke schießen. Dort befindet sich direkt am Zaun ein hoher Sandberg.  Weitwinkelobjektiv nicht vergessen!

Läuft man weiter Richtung Ticona kann man bei Ostwind landende Flieger knipsen. Bei RWY25R Betrieb ist es möglich,
Flugzeuge auf dem Abrollweg P20 zu erhaschen.  Das Bodenniveau weiter Richtung Rollbrücke West steigt  rapide an, der Rollweg P16 ist nur mit größeren Teleobjektiven abzulichten.  3-stufige Leiter notwendig, die aufgeschütteten Wurzeln sind nicht mehr erreichbar (eingezäunt).


Hinter dem Mönchwaldtunnel
Von der Feuerwache aus den Möchwaldtunnel durchqueren und direkt dahinter rechts auf den Parkplatz einbiegen.  Mind. 3-stufige Leiter mitnehmen. Bitte daran denken, den Zaun nicht zu berühren! Hier kann man ohne Rücksicht auf Ost- oder Westwind nehmen zu müssen ausrollende Flugzeuge sowie Flieger auf dem Rollweg fotografieren.  Mit  längerer Brennweite sind abendliche Steigflüge von der RWY 25C möglich.

Mönchwaldsee
Diese Position eignet sich abends hervorrragend. Bei Ostwind landende Flugzeuge oder der Abrollbetrieb bei Westwind lässt sich ablichten. Hinter dem Tunnel zum offiziellen Parkplatz am der Gelben Grundschneise abbiegen. und zur Bahn laufen. Oder man fährt weiter bis zur Prof. Staudinger Str. , parkt dort und läuft zum Anflug der RWY07L .  Mind. 3-stufige Leiter erforderlich, um nicht den Zaun im Blickfeld zu haben.  Gutes Teleobjektiv für Abflüge von der RWY25C.


B43 in Höhe der ehemaligen Ticona
Der Okrifteler Straße durch den Mönchwaldtunnel folgen. An der Straßenkreuzung in die Professor-Staudinger Straße (Goggle Maps = Stockstr.) einbiegen. Bis zum ehemaligen Betriebsgelände der Ticona fahren, dort parken. Hervorrragend festhalten kann man Endanflüge auf die RWY07L. Hier ist keine Leiter notwendig. Abflüge am Abend von der RWY25C sind machbar.


Umspannwerk
Anfahrt über Taubengrund/Grenzweg. Neben dem Umspannwerk lassen sich landende Flugzeug auf RWY25R sowie Maschinen auf den Rollwegen einfangen. Bei Ostwind sind nur Fotos morgens möglich. 3-stufige Leiter notwendig, um über den Zaun zu fotofgrafieren.


Grenzweg
Einen weiteren Spotterpunkt für Anflüge bei Westwind erreicht man über den Taubengrund/Grenzweg. Autobahn und ICE-Trasse begrenzen den Platz. Kleine Brennweite, die Flieger haben keine 50m zum Boden!  Wem dies zu nah ist, sollte zur Rollbrücke Ost (nahe Tor 25) am Airportring gehen. Am Airporting selbst darf man nicht parken. An der Rollbrücke die Böschung hinauf laufen, Leiter aufstellen nur bedingt möglich.


Südpark

Direkt am Taubengrund/Südpark gibt es Feld, dort kann man abends Anflüge bei Westwind schießen. Hier ist keine Leiter notwendig.

© H. Breuer
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Spotterpunkte RWY Nordwest - vorläufige Karte

Landebahn Nordwest
Luftaufnahme: FRAPORT AG
Um die Karte zu vergrößern, bitte auf das Bild klicken!


Betriebsrichtung Abfrage

Die derzeit aktuelle Betriebsrichtung kann hier abgefragt werden. Unter den Aktien-Charts (rechts) finden Sie die zur Zeit in Betrieb befindlichen Start- und Landebahnen und die Betriebsrichtung.

Routenkarte Westbetrieb - Winterflugplan 2011/2012
Routenkarte Ostbetrieb - Winterflugplan 2011/2012


Webcams

Mit den von FRAPORT eingerichteten Webcams kann man die  Landebahn Nordwest aus fünf verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

Webcams an der RWY Nordwest


Eröffnung 21.10.2011

“German Airforce six two five, runway zero seven left, cleared to land.” Mit diesen Worten des Fluglotsen im Tower wurde am heutigen Freitag die Regierungsmaschine mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an Bord zur Landung freigegeben. Um 14:40 Uhr setzte der Airbus A 319 auf der neuen Nordwestlandebahn des Frankfurter Flughafens auf und eröffnete offiziell die neue Landebahn.

Etwa eine Stunde später landete ein Airbus A 321 der Lufthansa und damit begann dann auch der reguläre Flugbetrieb auf der Nordwestlandebahn.

Grundsätzlich darf die neue Landebahn nur tagsüber zwischen 5:00 und 23:00 Uhr benutzt werden. Technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge sind jedoch in Ausnahmefällen auch während der Nacht gestattet. Sie dienen der Überprüfung technischer Einrichtungen wie beispielsweise dem Instrumentenlandesystem und sind für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar.

Quelle: Pressedienst FRAPORT